Neue Spur im Fall Hayden Panettiere: Daran soll die US-Schauspielerin wirklich gestorben sein

Eine einzige Pille könnte Hayden Panettiere das Leben gekostet haben. Ermittler vermuten, dass die "Nashville"-Darstellerin eine mit Fentanyl versetzte Oxycodon-Tablette einnahm. Jetzt führt die Spur offenbar zu einem möglichen Dealer.

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Hayden Panettiere (†36): Ermittler vermuten tödliche Fentanyl-Pille als Todesursache. (Foto) Suche
Hayden Panettiere (†36): Ermittler vermuten tödliche Fentanyl-Pille als Todesursache. Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jörg Carstensen
  • Neue Spur im Fall Hayden Panettiere
  • Ermittler vermuten eine mit Fentanyl versetzte Oxycodon-Pille als Todesursache
  • Die Spur führt offenbar zu einem möglichen Drogenlieferanten in Los Angeles
  • Die toxikologischen Untersuchungen stehen noch aus

Nach dem Tod von Schauspielerin Hayden Panettiere (†36) verdichten sich die Hinweise auf die Todesursache: Mehrere mit dem Fall befasste Ermittler gehen davon aus, dass eine einzelne Oxycodon-Tablette, die mit dem hochpotenten Opioid Fentanyl gestreckt war, die "Nashville"-Darstellerin getötet hat. Das berichtet "TMZ"unter Berufung auf Quellen mit direktem Zugang zu den Ermittlungen.

Hayden Panettiere:Ermittler vermuten tödliche Fentanyl-Pille als Todesursache

Panettiere soll die verhängnisvolle Pille am Morgen ihres Todestages eingenommen haben. Die Ermittler betonen allerdings, dass die endgültige Klärung von den toxikologischen Untersuchungsergebnissen abhängt, die bislang noch ausstehen. Bis dahin handelt es sich um die Arbeitstheorie der Behörden – nicht um eine gesicherte Erkenntnis.

Schauspielerin bekam offenbar Schwarzmarkt-Pillen von einem Dealer in L.A.

Den Ermittlungsquellen zufolge hatte Panettiere über einen längeren Zeitraum hinweg einen festen Drogenlieferanten in Los Angeles. Dieser soll ihr regelmäßig verschiedene rezeptpflichtige Medikamente auf dem Schwarzmarkt beschafft haben – darunter auch Oxycodon.

Bereits am Tag vor ihrem Tod, auf dem Flug von Los Angeles nach South Carolina, soll die Schauspielerin mehrere der bei diesem Dealer erworbenen Substanzen konsumiert haben. Am darauffolgenden Morgen nahm sie dann offenbar eine weitere Oxycodon-Tablette ein – jene Pille, die nach Überzeugung der Ermittler mit Fentanyl verunreinigt war und sie das Leben gekostet haben soll. Die US-Drogenbehörde DEA arbeitet nun daran, die Beziehung zwischen Panettiere und ihrem Lieferanten lückenlos zu rekonstruieren.

Ermittlungen auf zwei Fronten – und ein beunruhigendes Déjà-vu

Die DEA ist mittlerweile sowohl in South Carolina als auch in Los Angeles in den Fall involviert. Im Fokus steht die Frage, ob sich die mutmaßlich tödliche Tablette bis zum Dealer zurückverfolgen lässt. Gelingt das, könnte ihm eine Anklage wegen Totschlags oder sogar Mordes drohen.

Der Fall weckt Erinnerungen an den Tod von Rapper Mac Miller (†26) im Jahr 2018. Auch dort hatte ein Dealer seinem Kunden Pillen geliefert, die ohne dessen Wissen mit Fentanyl versetzt waren – mit tödlichen Folgen. Der Lieferant wurde später verurteilt. Im Fall Panettiere ist bislang allerdings noch niemand angeklagt worden. Ob es dazu kommt, hängt maßgeblich von den ausstehenden toxikologischen Befunden ab.

Narcan ohne Wirkung – Haydens Freund versuchte noch, sie zu retten

Panettiere wurde in der Unterkunft in South Carolina, die sie gemeinsam mit ihrem Freund Brian Hickerson besuchte, leblos aufgefunden. Hickerson versuchte noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte, ihr das Opioid-Gegenmittel Narcan zu verabreichen – vergeblich. Die Schauspielerin konnte nicht mehr gerettet werden.

Als die Ersthelfer schließlich vor Ort eintrafen, händigte Hickerson ihnen eine Tasche mit Panettieres Medikamenten aus. Für die Ermittler könnte deren Inhalt entscheidend sein: Sollten sich unter den Pillen weitere mit Fentanyl versetzte Tabletten befinden, würde das die bisherige Arbeitstheorie erheblich stützen.

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/news.de/stg

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