Jemma Stapleton ist tot: Sprint-Star (25) stirbt bei Horror-Crash - Familie musste alles mitansehen
Auf Motorrädern fuhren sie gemeinsam durch Thailand, die Familie nur wenige Meter hinter der 25-jährigen Sprinterin. Was dann auf Koh Samui geschah, mussten die Angehörigen von Jemma Stapleton aus nächster Nähe miterleben.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Sprint-Star Jemma Stapleton stirbt bei Unfall in Thailand
- Polizei veröffentlicht Überwachungsvideo des tödlichen Unfalls
- Jemma Stapleton gestorben: Familie musste Todes-Crash mitansehen
Ein Urlaubstrip nach Thailand endete für eine junge Leichtathletin in einer tödlichen Katastrophe. Die australische Sprinterin Jemma Stapleton ist bei einem Motorradunfall auf der Touristeninsel Koh Samui ums Leben gekommen. Die Sportlerin aus Melbourne war erst 25 Jahre alt. Über den tragischen Vorfall informierte die "Bangkok Post" unter Berufung auf Behördenangaben.
Sprint-Star Jemma Stapleton stirbt bei Unfall in Thailand
Der Zeitpunkt macht das Unglück besonders tragisch. Nur neun Tage zuvor hatte die junge Athletin ihren 25. Geburtstag gefeiert. Das Unglück ereignete sich gegen 15.45 Uhr Ortszeit auf dem Highway 4169 im Bezirk Tambon Bo Put. Stapleton befand sich zusammen mit ihrer Familie im Urlaub auf der thailändischen Insel, als sich das tödliche Unglück ereignete.
Polizei veröffentlicht Überwachungsvideo des tödlichen Unfalls
An dem Unglück in einer Kurve waren insgesamt drei Fahrzeuge beteiligt. Neben der Australierin auf ihrem Motorrad waren ein 38-jähriger Russe sowie eine 27-jährige Thailänderin involviert. Nach Einschätzung der Ermittler spielten möglicherweise Regenfälle und eine dadurch rutschige Straßenoberfläche eine Rolle bei dem Zusammenstoß.
- Die thailändischen Behörden machten Aufnahmen einer Überwachungskamera öffentlich, die die letzten Momente vor dem fatalen Crash dokumentieren. Demnach verlor das Motorrad der Athletin den Halt auf der Fahrbahn, kam ins Schleudern und prallte mit dem entgegenkommenden Verkehr zusammen.
Bei der medizinischen Erstuntersuchung wurden gravierende Kopfverletzungen sowie multiple Prellungen am gesamten Körper festgestellt. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der 25-Jährigen am Unfallort konstatieren.
Jemma Stapleton gestorben: Familie musste Todes-Crash mitansehen
Ein besonders erschütterndes Detail macht das Unglück noch tragischer. Wie die Polizei gegenüber der "Bangkok Post" mitteilte, folgte Stapletons Familie ebenfalls auf Motorrädern unmittelbar hinter der Verstorbenen. Die Angehörigen wurden somit unfreiwillige Augenzeugen des tödlichen Crashs ihrer Tochter und Schwester.
In einer Stellungnahme gegenüber dem australischen Sender ABC fand ihr jüngerer Bruder Joel bewegende Worte der Trauer.
- Er bezeichnete seine Schwester als "meine beste Freundin" und äußerte sich glücklich, "dass sie mich durch meine ersten 21 Jahre begleitet hat". Weiter führte er aus: "Wer sie kannte, weiß, wie viel Glück man hatte, sie im Leben zu haben."
Leichtathletik-Welt trauert um talentierte Sprinterin
Stapleton stammte aus Melbourne und widmete sich schon früh dem Leichtathletiksport. Ihr größter Erfolg war die Qualifikation für das Finale des prestigeträchtigen Stawell Gift, dem traditionsreichsten und finanziell am besten ausgestatteten Profi-Laufwettbewerb Australiens.
Der Tod der 25-Jährigen löste in der australischen Leichtathletik-Community tiefe Bestürzung aus. Die Organisatoren des Stawell Gift-Rennens veröffentlichten auf Facebook einen Nachruf für die verstorbene Sportlerin. Darin charakterisierten sie Stapleton als "talentierte Athletin".
- In ihrer Würdigung schrieben die Verantwortlichen: "Alle, die das Glück hatten, sie zu kennen, werden ihre Leidenschaft für den Leichtathletiksport und ihr wunderbares Wesen in Erinnerung behalten."
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rut/news.de
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