Sophia Thomalla: Er gilt als Zverev-Freund - Oliver Pocher teilt gegen Sophia Thomalla aus

Als Alexander Zverev seinen ersten Grand-Slam-Titel holte, saß Sophia Thomalla nicht in der Spielerbox - sie probte für die "Let's Dance"-Weihnachtsshow. Nun rechnet Oliver Pocher in seinem Podcast mit dieser Entscheidung ab.

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Oliver Pocher kann eine Entscheidung von Sophia Thomalla nicht nachvollziehen. (Foto) Suche
Oliver Pocher kann eine Entscheidung von Sophia Thomalla nicht nachvollziehen. Bild: picture alliance / dpa | Britta Pedersen
  • Oliver Pocher kann Entscheidung von Sophia Thomalla nicht verstehen
  • Pocher bei Zverev-Sieg in den Katakomben dabei
  • Deshalb sah Sophia Thomalla den Zverev-Triumph nicht

Oliver Pocher äußert deutliche Kritik an Sophia Thomalla. Der Grund: Die Moderatorin war nicht vor Ort, als ihr Partner Alexander Zverev am 7. Juni bei den French Open in Paris seinen ersten Grand-Slam-Titel holte. In seinem Podcast "Patchwork Boys" machte der Comedian aus seinem Unverständnis keinen Hehl.

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Oliver Pocher kann Entscheidung von Sophia Thomalla nicht verstehen

Während Zverev auf dem Court um den bedeutendsten Titel seiner Laufbahn kämpfte, blieb Thomallas Platz in der Spielerbox leer. Erst zur anschließenden Siegesfeier reiste sie in die französische Hauptstadt. Das Thema sorgte abseits von Zverevs sportlicher Glanzleistung für Aufsehen. Pocher griff die Abwesenheit der 36-Jährigen nun öffentlich auf und stellte ihre Prioritätensetzung infrage. Für den Entertainer scheint die Entscheidung nicht nachvollziehbar zu sein.

Pocher bei Zverev-Sieg in den Katakomben dabei

Die Basis für Pochers offene Worte liegt in einer langjährigen Verbundenheit. Der Comedian und der Tennisstar pflegen seit Jahren eine enge Freundschaft. Diese besondere Beziehung machte sich auch unmittelbar nach dem historischen Triumph bemerkbar.

In den Gängen unter dem Stadion war Pocher einer der allerersten Gratulanten. Während die Menge auf den Rängen noch jubelte, umarmte der Entertainer den neuen Grand-Slam-Champion bereits in den Katakomben der Anlage. Diese privilegierte Position zeigt, welchen Stellenwert Pocher im persönlichen Umfeld des Sportlers einnimmt.

Genau diese enge Bindung zu Zverev dürfte auch erklären, warum sich der 48-Jährige so deutlich zur Abwesenheit von Thomalla äußert. Als langjähriger Wegbegleiter scheint er eine klare Vorstellung davon zu haben, was bei einem solchen Karriere-Höhepunkt angemessen ist.

Deshalb sah Sophia Thomalla den Zverev-Triumph nicht

Für Thomallas Fernbleiben gab es zwei wesentliche Erklärungen. Zum einen spielt im Tenniszirkus Aberglaube eine nicht zu unterschätzende Rolle. Pocher erläuterte die Tradition: Wer zu Beginn eines Turniers in der Spielerbox sitzt, behält während des gesamten Wettbewerbs exakt denselben Platz. Wer beim ersten Match fehlt, kommt während des laufenden Turniers nicht mehr hinzu.

Der zweite Grund wiegt allerdings deutlich schwerer in Pochers Bewertung. Thomalla befindet sich seit zwei Wochen in Proben für die Weihnachtsausgabe von "Let's Dance". Die spezielle Festtagsfolge wurde am 12. Juni in Köln aufgezeichnet und soll im Dezember ausgestrahlt werden. Nach Informationen von "Bunte" gehört die Moderatorin zu den teilnehmenden Prominenten.

Da Thomalla bereits zum Turnierauftakt aufgrund der Probenarbeiten verhindert war, folgte daraus nach der Aberglaube-Logik automatisch ihre Abwesenheit beim Finale. Die Kombination beider Faktoren hielt sie letztlich vom wichtigsten Match in Zverevs Karriere fern.

Oliver Pocher erklärt sein Thomalla-Unverständnis

Im Podcast ließ Pocher keinen Zweifel daran, wie er selbst in dieser Situation gehandelt hätte. Er stellte klar, dass bei einem derart bedeutsamen Karriere-Moment für den Partner keine andere Priorität existieren dürfe.

  • "Normalerweise gibt es nichts Wichtigeres. Wenn mein Freund im wichtigsten Spiel seiner Karriere um einen Grand-Slam-Titel spielt, bin ich da", erklärte er unmissverständlich.

Die Let's Dance-Proben wären für ihn in einem solchen Fall völlig nachrangig gewesen. Pocher wählte dabei deutliche Worte: Die Weihnachtsshow sei ihm dann "scheiß egal". An Thomallas Stelle hätte der Comedian die Produktionsfirma kurzerhand vor vollendete Tatsachen gestellt. Er hätte erklärt, dass sein Partner um fünf Millionen und die Nummer eins spiele - und er deshalb nicht zur Probe erscheine. Für Pocher scheint die Entscheidung zwischen sportlichem Karriere-Höhepunkt und TV-Probe eindeutig.

Oliver Pocher stichelt in Nachricht gegen Sophia Thomalla

Die Spannungen zwischen Pochers Ansichten und Thomallas Entscheidung zeigten sich auch in einer direkten Nachricht. Als der Comedian mitbekam, dass sich die Moderatorin auf dem Weg zur Siegesfeier nach Paris befand, griff er zum Smartphone. Seine Reaktion fiel gewohnt sarkastisch aus.

Pocher schrieb Thomalla, als er sah, dass sie im Zug saß: "In welchem Flixbus sitzt du denn gerade?" Die Anspielung spricht Bände über Pochers Meinung zur verspäteten Anreise. Trotz seiner deutlichen Kritik relativierte der Entertainer am Ende seine Kritik. Mit einem knappen "Aber ist egal. Müssen die selber wissen" beendete er seine Ausführungen im Podcast.

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