Königin Máxima: Máxima in Sorge um ihre Mutter – Demenz-Drama erschüttert die Königin

Ein offizieller Termin in Limburg wird für Königin Máxima zu einem Moment großer Offenheit: Die 55-Jährige spricht erstmals öffentlich über das schwere Schicksal ihrer Familie – und enthüllt eine Diagnose, die sie tief erschüttert.

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Königin Máxima spricht erstmals öffentlich über private Tragödie: Ihre Mutter leidet an Demenz. (Foto) Suche
Königin Máxima spricht erstmals öffentlich über private Tragödie: Ihre Mutter leidet an Demenz. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Laurent Gillieron
  • Königin Máxima spricht erstmals öffentlich über die Demenzerkrankung ihrer Mutter
  • Die geografische Distanz zwischen Argentinien und Europa verschärft die Belastung
  • Die Monarchin hat bereits mehrere schwere familiäre Schicksalsschläge erlebt

Bei einem Besuch in einer medizinischen Facheinrichtung in Limburg hat Königin Máxima erstmals öffentlich über eine schwere familiäre Belastung gesprochen. Die 55-jährige niederländische Monarchin enthüllte, dass ihre Mutter María del Carmen Cerruti an Demenz erkrankt ist.

Königin Máxima spricht über Familien-Drama – Demenz-Erkrankung ihrer Mutter sorgt für große Belastung

"Auch meine Mutter leidet an Demenz; es ist eine sehr schmerzhafte Situation", erklärte die Königin laut der niederländischen Tageszeitung "AD". Die 81-jährige Cerruti lebt in Argentinien – tausende Kilometer von ihrer Tochter entfernt. Diese geografische Distanz zwischen Europa und Südamerika macht die ohnehin belastende Situation für Máxima noch schwerer zu ertragen.

Eine Bindung über Kontinente hinweg

Die Verbindung zwischen der niederländischen Königin und ihrer Mutter war stets von tiefem Vertrauen geprägt. Im September 2024 unternahm Máxima eigens eine Blitzreise nach Buenos Aires, um den 80. Geburtstag von Cerruti im kleinen Familienkreis zu feiern.

Umgekehrt verbringt die 81-Jährige regelmäßig längere Zeiträume bei ihrer Tochter in den Niederlanden. Im königlichen Schloss Huis ten Bosch in Den Haag kann sie dann ihrer Tochter und den Enkelinnen nahe sein. Doch hinter diesen wertvollen gemeinsamen Momenten verbirgt sich seit einiger Zeit ein schleichender Abschied – die Erinnerungen der Mutter verblassen zunehmend.

Tausende Kilometer Entfernung verstärken die Hilflosigkeit

Die räumliche Trennung zwischen den Niederlanden und Argentinien macht Máximas Situation besonders qualvoll. Während die Erinnerungen ihrer Mutter nach und nach schwinden, kann die Königin nur aus der Ferne zusehen. In Buenos Aires leben auch ihre Brüder Juan und Martín, die sich vor Ort um die Familie kümmern.

Zuletzt reiste die niederländische Königsfamilie über die Weihnachtsfeiertage gemeinsam nach Argentinien. Doch trotz solcher Besuche bleibt die permanente Sorge um den Gesundheitszustand der Mutter ein ständiger Begleiter im Alltag der 55-Jährigen.

Diese Schicksalsschläge musste Máxima bereits verkraften

Die niederländische Königin kennt den Schmerz des Verlustes nur zu gut. In den Jahren 2017 und 2018 musste sie zwei schwere Schläge verkraften: Zunächst starb ihr krebskranker Vater Jorge Zorreguieta im Alter von 89 Jahren, kurz darauf nahm sich ihre jüngere Schwester Inés mit nur 33 Jahren das Leben.

Diese Erfahrungen haben die Ehefrau von König Willem-Alexander verändert. Heute begegnet sie Menschen in ähnlichen Situationen mit besonderer Einfühlsamkeit. Bei ihrem Besuch in Limburg teilte sie nachdenkliche Worte: "Wenn alles gut läuft, lässt es sich in den Niederlanden recht gut leben. Aber wenn Probleme auftauchen, kann alles kompliziert werden."

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/news.de/stg

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