Michael J. Fox für tot erklärt: Todeswirbel um "Zurück in die Zukunft"-Star entsetzt Fans

Fans von Michael J. Fox erlebten einen Schockmoment, als CNN versehentlich einen Nachruf auf den "Zurück in die Zukunft"-Star veröffentlichte. Der 64-Jährige hatte erst einen Tag zuvor quicklebendig auf der Bühne gestanden.

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"Zurück in die Zukunft"-Star Michael J. Fox sah sich gezwungen, nach einer fälschlicherweise veröffentlichten Todesmeldung für Klarheit zu sorgen. (Foto) Suche
"Zurück in die Zukunft"-Star Michael J. Fox sah sich gezwungen, nach einer fälschlicherweise veröffentlichten Todesmeldung für Klarheit zu sorgen. Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe
  • Michael J. Fox fälschlicherweise für tot erklärt
  • CNN veröffentlicht Nachruf auf "Zurück in die Zukunft"-Star - doch der lebt noch
  • Michael J. Fox meldet sich nach irritierender Todesmeldung zu Wort

Ein peinlicher Fehler des US-Nachrichtensenders CNN sorgte Anfang April für Aufruhr unter Fans von Michael J. Fox. Der Sender veröffentlichte einen Artikel mit dem Titel "Remembering the Life of Actor Michael J. Fox" – eine Formulierung, die üblicherweise für Nachrufe auf Verstorbene verwendet wird. Der Haken an der Sache: Michael J. Fox ist alles andere als verstorben!

Michael J. Fox für tot erklärt: CNN veröffentlicht irritierenden Nachruf auf Schauspieler

Die Meldung verbreitete sich rasend schnell und löste bei Fans des "Zurück in die Zukunft"-Stars blanke Panik aus. Viele befürchteten das Schlimmste und trauerten bereits um den beliebten Schauspieler. Doch die vermeintliche Todesnachricht entpuppte sich als schwerwiegende Panne: Bei dem Beitrag handelte es sich offenbar um einen vorbereiteten Nachruf, der versehentlich online ging.

"Zurück in die Zukunft"-Star quicklebendig – Auftritt erst einen Tag zuvor

Die Entwarnung kam prompt: Der 64-jährige Schauspieler ist quicklebendig und keineswegs verstorben. Sein Sprecher stellte gegenüber "TMZ" klar: "Michael geht es großartig. Er war gestern beim PaleyFest. Er stand auf der Bühne und gab Interviews." Tatsächlich hatte Fox erst am Tag zuvor einen überraschenden Auftritt beim PaleyFest in Los Angeles hingelegt. Dort feierte er gemeinsam mit dem Cast die dritte Staffel der Apple-TV-Serie "Shrinking", in der er eine Gastrolle spielt. Bei der Veranstaltung umarmte er seinen Co-Star Harrison Ford unter lautem Applaus des Publikums – beide verkörpern in der Serie Parkinson-Patienten.

Michael J. Fox meldet sich nach Todesmeldung zu Wort

Der totgesagte Schauspieler meldete sich nach dem Zwischenfall prompt selbst zu Wort und stellte klar, dass er keineswegs verstorben sei. In einem Beitrag bei Threads schreibt Michael J. Fox:

  • "Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr den Fernseher anschaltet und seht, wie CNN über euren Tod berichtet?"
  • "Würdet ihr A) zu MNSBC (oder wie auch immer sie sich jetzt nennen) umschalten? Oder B) euch kochendes Wasser über den Schoß kippen und wenn es wehtut feststellen, dass alles ok ist? Oder C) eure Ehefrau anrufen, die hoffentlich besorgt ist, aber euch beruhigen kann? Oder D) euch entspannen, weil sowas jedes Jahr vorkommen? Oder E) euch nur wundern?"
  • "Ich dachte schon, die Welt würde untergehen, aber offenbar bin nur ich es und ich bin ok. Alles Liebe, Mike."

CNN rudert nach falscher Todesmeldung zurück und bittet um Verzeihung

Der Nachrichtensender reagierte schnell auf die Panne und zog den Beitrag von sämtlichen Plattformen zurück. In einer Stellungnahme gegenüber "TMZ" erklärte CNN: "Das Paket wurde irrtümlich veröffentlicht; wir haben es von unseren Plattformen entfernt und bitten Michael J. Fox und seine Familie um Entschuldigung."

Bei dem Artikel handelte es sich vermutlich um einen vorgeschriebenen Nachruf – eine gängige Praxis in der Medienbranche. Redaktionen bereiten solche Beiträge für prominente Persönlichkeiten vor, die erkrankt oder betagt sind, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Dass diese Texte versehentlich online gehen, passiert hingegen äußerst selten.

Michael J. Fox und sein Leben im Kampf gegen Parkinson

Fox erhielt seine Parkinson-Diagnose bereits 1991 im Alter von nur 29 Jahren, machte die Erkrankung jedoch erst 1998 öffentlich. Seitdem engagiert er sich unermüdlich für die Forschung: Seine im Jahr 2000 gegründete Michael J. Fox Foundation hat mittlerweile mehr als 2,5 Milliarden Dollar für die Erforschung der unheilbaren Krankheit gesammelt. Für sein humanitäres Engagement wurde der Schauspieler mehrfach ausgezeichnet. 2023 erhielt er einen Ehren-Oscar, ein Jahr später verlieh ihm Präsident Joe Biden die Presidential Medal of Freedom. Harrison Ford würdigte seinen Co-Star mit den Worten, Fox sammle mehr Geld und leiste mehr für die Parkinson-Forschung "als fast jeder andere auf der Welt".

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