Simone Thomalla : Nach Erpressung - TV-Star meldet sich emotional auf Instagram zurück

Ein falscher Klick – und plötzlich ist alles weg! Simone Thomalla wird Opfer eines perfiden Hacker-Angriffs, zahlt sogar Lösegeld – doch die Täter spielen ein doppeltes Spiel. Jetzt meldet sie sich endlich zurück. Und ihre Worte gehen unter die Haut.

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Die beliebte Schauspielerin Simone Thomalla (60) ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. (Foto) Suche
Die beliebte Schauspielerin Simone Thomalla (60) ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Bild: picture alliance/dpa | Gerald Matzka
  • Hacker kapert den Instagram-Account von Simone Thomalla
  • Täter fordert 1400 Euro – Zahlung bleibt erfolglos
  • Nach Wochen ist das Profil plötzlich wieder da

Simone Thomalla kann aufatmen: Nach einem nervenaufreibenden Hacker-Drama ist der Instagram-Account der 60-jährigen Schauspielerin endlich wiederhergestellt. Mit einem frischen Post meldete sie sich bei ihren Followern zurück – lässig mit Sonnenbrille und Hut präsentierte sie sich der Öffentlichkeit.

Nach Erpressung: Simone Thomalla hat ihren Instagram-Account zurück

"Ich bin wieder hier", verkündete die Schauspielerin und richtete gleichzeitig warme Worte an alle, die sie in dieser schwierigen Zeit unterstützt haben: "Danke an ALLE, die geholfen haben!" Was hinter diesem Comeback steckt, gleicht einem regelrechten Krimi – mit Erpressung, gescheiterter Lösegeldzahlung und einem Tech-Konzern, der die Hilfe verweigerte.

Ein unbedachter Klick mit fatalen Folgen

Der Albtraum begann am 14. März, wie "Bild" berichtet. Eine E-Mail, weitergeleitet von ihrer früheren Agentur, wurde Thomalla zum Verhängnis. "Meine ehemalige Agentur hat mir eine Mail weitergeleitet. Ich habe dann unachtsam irgendwo draufgeklickt – und zack, war es passiert", schilderte sie den Vorfall.

Binnen Sekunden war der Zugang zu ihrem Profil versperrt. Für die Schauspielerin ein schwerer Schlag, denn ihr Instagram-Account dient als wichtige Verbindung zu ihrer Fangemeinde. "Ich hatte keinen Zugang mehr dazu", erklärte Thomalla die Situation.

Erpressung mit dreister Masche

Der Täter nahm direkt Kontakt zu Thomalla auf und gab sich dabei erstaunlich selbstbewusst. "Ich bin kein schlechter Mensch", schrieb der Cyberkriminelle – während er gleichzeitig 1400 Euro für die Freigabe des Accounts forderte.

Die Schauspielerin suchte Hilfe beim Meta-Konzern, doch die Reaktion war ernüchternd. Trotz zahlreicher Kontaktversuche über verschiedene Kanäle erhielt sie lediglich eine Antwort mit falscher Anrede: "Lieber Ali ..." Selbst ein Telefonat brachte keine Besserung. "Ich bin wirklich mit den Nerven am Ende", gestand Thomalla.

Auch IT-Experten konnten nichts ausrichten. In ihrer Verzweiflung zahlte sie schließlich das geforderte Lösegeld – doch die übermittelten Zugangsdaten erwiesen sich als wertlos.

TV-Star endlich wieder online

Umso größer ist nun die Erleichterung: Thomallas Profil befindet sich wieder in ihren Händen. Auf welchem Weg die Wiederherstellung letztlich gelang, bleibt bislang unklar.

Die Fangemeinde reagierte mit Begeisterung auf das Comeback ihrer Lieblingsschauspielerin. Herzliche Kommentare fluteten den wiedergewonnenen Account. Thomalla selbst zeigte sich gerührt von der Anteilnahme und richtete emotionale Worte an ihre Community: "Eine dicke Umarmung für die, die mich hier so vermisst haben!"

Nach wochenlangem Bangen hat der Instagram-Krimi damit ein glückliches Ende gefunden.

Digitale Erpressung auf dem Vormarsch

Der Fall Thomalla ist kein Einzelfall. Laut Polizeistatistiken steigt die Zahl der Betroffenen von digitaler Erpressung kontinuierlich an. Diese vergleichsweise neue Kriminalitätsform hat sich in den vergangenen Jahren zu einer ernsthaften Bedrohung entwickelt.

Immer mehr Menschen geraten ins Visier von Hackern, die fremde Online-Konten kapern und anschließend Geld für deren Freigabe verlangen. Die Täter nutzen dabei gezielt die Abhängigkeit vieler Nutzer von ihren digitalen Profilen aus. Prominente wie Simone Thomalla sind aufgrund ihrer Reichweite und öffentlichen Präsenz besonders attraktive Ziele für solche Angriffe.

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