Carsten Maschmeyer: Investor warnt vor KI-Umbruch auf dem Arbeitsmarkt
Carsten Maschmeyer schlägt Alarm: Künstliche Intelligenz könnte vor allem klassische Einstiegsjobs verdrängen. Für die Gen Z hat der Investor deshalb einen klaren Karrieretipp, der aktuell für Diskussionen sorgt.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- KI bedroht laut Maschmeyer vor allem Einstiegspositionen
- Handwerk gilt als vergleichsweise sicher
- Aussagen lösen Debatte im Netz aus
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Mit einer pointierten Einschätzung sorgt Unternehmer Carsten Maschmeyer aktuell für Diskussionen. Auf der Plattform "X" äußert er Zweifel an der Zukunft vieler Büroeinsteiger-Jobs. Seine These: Künstliche Intelligenz könnte ausgerechnet die ersten Stufen der Karriereleiter überflüssig machen. Besonders betroffen seien Tätigkeiten in Bereichen wie Marketing, IT, Beratung oder Finanzanalyse. Aufgaben, die bisher häufig von Junior-Kräften übernommen wurden, könnten zunehmend automatisiert werden.
Ich fürchte, bald werden Berufseinsteiger in bestimmten Berufen wieder Lehrgeld zahlen müssen. Wortwörtlich.
— Carsten Maschmeyer (@maschmeyer) March 23, 2026
Früher mussten Lehrlinge ihren Meistern Geld zahlen, das Lehrgeld, damit sie ein Handwerk erlernen durften.
KI killt nämlich die erste Stufe der Karriereleiter, nicht…
Handwerk statt Büro: Ein überraschender Rat
Maschmeyer zieht daraus eine klare Schlussfolgerung. Für junge Menschen könne es sinnvoller sein, sich für eine handwerkliche Ausbildung zu entscheiden. Praktische Berufe seien deutlich weniger anfällig für Automatisierung. Während theoretisches Wissen leichter von KI-Systemen abgebildet werden könne, bleibe handwerkliches Können weiterhin gefragt. Der Investor bringt sogar eine provokante Entwicklung ins Spiel: Berufseinsteiger könnten künftig wieder zahlen müssen, um überhaupt erste Praxiserfahrungen sammeln zu dürfen.
Gen Z denkt bereits um
Dass sich die Einstellung zur Berufswahl verändert, zeigen auch aktuelle Zahlen. Eine Umfrage unter mehr als 2.000 Beschäftigten in Deutschland legt nahe, dass klassische Karrierewege an Attraktivität verlieren. Fast die Hälfte der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 28 Jahren kann sich demnach eher eine Tätigkeit im praktischen Bereich vorstellen. Für viele spielt zudem eine entscheidende Rolle, wie stark ein Beruf von KI betroffen sein könnte.
Experten sehen langfristige Verschiebungen
Zukunftsforscher gehen davon laut "Frankfurter Rundschau" davon aus, dass sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren deutlich verändern wird. Vor allem einfache Einstiegsaufgaben könnten zunehmend verschwinden. Gleichzeitig gewinnen Berufe an Bedeutung, die sich nicht ohne Weiteres automatisieren lassen. Handwerkliche Tätigkeiten bieten laut Experten mehrere Vorteile. Dazu zählen stabile Einkommensmöglichkeiten, gute Entwicklungsperspektiven und die Chance, früh eigenständig zu arbeiten.
Kontroverse Reaktionen auf Carsten Maschmeyer im Netz
Maschmeyers Aussagen stoßen nicht nur auf Zustimmung. In den sozialen Medien wird seine Einschätzung kontrovers diskutiert. Einige Nutzer bezweifeln, dass KI menschliches Wissen vollständig ersetzen kann. Andere stellen grundsätzliche Fragen zur wirtschaftlichen Entwicklung: Wenn viele Jobs wegfallen, wer kann sich dann handwerkliche Leistungen noch leisten?
Arbeitsmarktforscher sehen die Lage differenzierter. Sie betonen, dass technologische Veränderungen zwar bestehende Jobs verdrängen können, gleichzeitig aber auch neue Möglichkeiten schaffen. Klar ist jedoch: Der Einstieg ins Berufsleben steht vor einem Wandel.
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mlk/news.de
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