Zoff vorm Royal Ascot eskaliert: Prinz William und Prinzessin Kate drohen mit Boykott

Die Eiszeit im britischen Königshaus erreicht einen neuen Tiefpunkt: William und Kate weigern sich offenbar, beim Royal Ascot 2026 aufzutauchen, solange ihre Cousinen Beatrice und Eugenie dort sind – ein gemeinsames Foto kommt für das Thronfolger-Paar nicht mehr infrage.

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William und Kate, Prinz und Prinzessin von Wales, weigern sich offenbar, beim Royal Ascot 2026 aufzutauchen, solange ihre Cousinen Beatrice und Eugenie dort sind. (Foto) Suche
William und Kate, Prinz und Prinzessin von Wales, weigern sich offenbar, beim Royal Ascot 2026 aufzutauchen, solange ihre Cousinen Beatrice und Eugenie dort sind. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Hannah Mckay
  • Prinz William und Prinzessin Kate erwägen, Royal Ascot 2026 zu boykottieren, wenn Prinzessin Beatrice oder Eugenie anwesend sind.
  • Die York-Schwestern dürfen weder in der Royal Box Platz nehmen noch an der traditionellen Royal Procession teilnehmen.
  • Hintergrund ist der Epstein-Skandal und die Verhaftung von Prinz Andrew.

Krisenstimmung beim diesjährigen Royal Ascot: Prinz William und Prinzessin Kate wollen dem traditionsreichen Pferderennen offenbar fernbleiben, um keinen Auftritt mit Beatrice und Eugenie zu riskieren. Damit sorgen der Epstein-Skandal und Prinz Andrews Verhaftung für eine weitere Eskalation innerhalb des britischen Königshauses.

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Prinz William und Prinzessin Kate drohen mit Royal-Ascot-Boykott - wegen Beatrice und Eugenie

Laut "Daily Mail" wollen William und Kate unter keinen Umständen gemeinsam mit Prinzessin Beatrice oder Prinzessin Eugenie fotografiert werden. "Ich kann euch sagen, dass William und Catherine nicht hingehen werden, wenn irgendwelche Yorks dort sind", wird ein Freund des Paares zitiert.

Die Distanzierung kommt nicht überraschend: Bereits 2023 wirkten Kate und Beatrice während der gemeinsamen Kutschfahrt bei der Royal Procession auffallend kühl zueinander. Die beiden Frauen schienen sich gegenseitig zu ignorieren, Blickkontakt gab es offenbar keinen.

Beatrice und Eugenie von royalen Auftritten verbannt

Die Entscheidung, Beatrice und Eugenie von offiziellen Funktionen beim Royal Ascot auszuschließen, hat die Schwestern offenbar völlig überrumpelt. Wie die "Daily Mail" berichtet, dürfen die beiden weder in der Royal Box Platz nehmen noch an der traditionellen Royal Procession teilnehmen.

Dabei gehörten die 37-jährige Beatrice und die 35-jährige Eugenie bislang zu den Stammgästen des prestigeträchtigen Pferderennens. Noch vergangenes Jahr wurden sie sogar zu Weihnachten nach Sandringham eingeladen – der Buckingham-Palast hatte damals betont, König Charles wolle seine Nichten nicht für die Verfehlungen ihrer Eltern bestrafen.

Diese Haltung hat sich grundlegend geändert: Der Ausschluss von Ascot ist Teil einer umfassenderen Entscheidung, die Prinzessinnen auf absehbare Zeit von sämtlichen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen fernzuhalten.

Epstein-Skandal und Verhaftung belasten die Yorks

Im Zentrum der royalen Krise steht Andrew Mountbatten-Windsor, der im vergangenen Monat wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen wurde. Der ehemalige Prinz, der an seinem 66. Geburtstag verhaftet wurde, befindet sich derzeit unter polizeilichen Ermittlungen auf freiem Fuß.

Die Veröffentlichung der sogenannten Epstein-Files hat zudem die langjährige Verbindung zwischen Sarah Ferguson und dem verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein offengelegt. Besonders brisant: Die Herzogin soll ihre damals 21- und 19-jährigen Töchter zu einem Treffen mit Epstein in dessen Anwesen in Palm Beach mitgenommen haben – nur wenige Tage nachdem dieser wegen der Beschaffung einer 14-Jährigen zur Prostitution aus dem Gefängnis entlassen worden war.

König Charles hatte Ferguson noch im vergangenen Juni beim Royal Ascot demonstrativ mit Handküssen begrüßt – solche Gesten dürften dieses Jahr ausbleiben.

Zwei Schwestern, zwei Strategien

Die York-Prinzessinnen reagieren unterschiedlich auf die Krise ihrer Familie. Beatrice gilt als besonders loyal gegenüber ihrem Vater und will ihm auch in schwierigen Zeiten beistehen. "Sie hat das Gefühl, dass ein Abwenden in schwierigen Momenten den Bruch nur vertiefen würde", heißt es aus ihrem Umfeld.

Eugenie hingegen verfolgt einen vorsichtigeren Kurs. Ihre Priorität liegt darin, ihren Ehemann und ihre Kinder zu schützen sowie die Glaubwürdigkeit zu bewahren, die sie sich in ihrer eigenen Karriere aufgebaut hat.

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