Sarah Ferguson: 15 Jahre finanzielle Hilfe von Epstein – neue E-Mails sorgen für Wirbel
Neue E-Mails aus den Epstein-Akten belasten Sarah Ferguson schwer. 15 Jahre lang soll sie finanziell von Epstein unterstützt worden sein. Nun wachsen erneut Zweifel an ihrer Unabhängigkeit und ihrer Zukunft.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Epstein behauptet jahrelange Geldzahlungen an Fergie
- Fragen zu ihrer finanziellen Lage werden lauter
- Spekulationen über Umzug und neue Einnahmequellen
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Frisch veröffentlichte Unterlagen aus den Epstein-Akten sorgen für neuen Wirbel um Sarah "Fergie" Ferguson. In internen Nachrichten behauptet der inzwischen verstorbene US-Finanzier, die frühere Herzogin von York über einen Zeitraum von rund 15 Jahren finanziell unterstützt zu haben, und zwar beginnend nach ihrer Scheidung von Andrew Mountbatten-Windsor im Jahr 1996. Die Zuwendungen sollen laut "Daily Mail" deutlich über jene 15.000 Pfund hinausgegangen sein, die Ferguson 2011 selbst öffentlich einräumte und später als schweren Fehler bezeichnete. In den Mails klingt an, dass die finanzielle Unterstützung umfangreicher und langfristiger gewesen sein könnte als bislang bekannt.
Ärger hinter den Kulissen von Sarah Ferguson
Die Korrespondenz legt zudem nahe, dass Epstein verärgert auf Fergusons öffentliche Distanzierungen reagierte. Nachdem sie ihn als Sexualstraftäter bezeichnet hatte, soll er sich in privaten Nachrichten über ihre Aussagen beklagt haben. Laut "Daily Mail" schrieb Epstein in einer Nachricht an einen Freund: "Die Herzogin, die ich 15 Jahre lang finanziell unterstützt habe, sagte, sie wolle nichts mehr mit einem Pädophilen und Kinderschänder zu tun haben. Das hat für ziemliches Aufsehen gesorgt."
Gleichzeitig werden neue Fragen zu Fergusons finanzieller Situation laut. Beobachter fragten sich bereits nach der Trennung von Andrew, wie sie ihren Lebensstil finanzierte. Jetzt steht die Frage im Raum, welche Rolle Epstein dabei tatsächlich spielte.
Mehrere Unternehmen in ihrem Umfeld befinden sich Berichten zufolge auch jetzt in Auflösung. Wie die Herzogin ihren aktuellen Lebensstil finanziert, ist ebenfalls unklar.
Tochter Prinzessin Beatrice soll eingebunden gewesen sein
Aus den Dokumenten geht außerdem hervor, dass Fergusons Tochter Prinzessin Beatrice ihrer Mutter bei der Krisenkommunikation hilft. Demnach habe sie ihre Mutter beraten, wie öffentliche Aussagen gegenüber Medien formuliert oder präzisiert werden sollten, um den Schaden zu begrenzen. Die bloße Erwähnung in den Akten stellt jedoch keinen Beleg für strafbares Verhalten dar.
Wie geht es finanziell weiter mit Sarah Ferguson?
Aktuell mehren sich Spekulationen über Fergusons Zukunft. Seit der jüngsten Aktenveröffentlichung trat sie kaum öffentlich auf. Berichten zufolge könnte ein Umzug in die Vereinigten Arabischen Emirate bevorstehen. Hinzu kommt die unklare Wohnsituation: Nach Berichten über ihren Auszug aus der Royal Lodge stellt sich die Frage, wo sie dauerhaft leben wird. "Express" berichtete, dass sie sich auf Unterstützung im familiären Umfeld verlassen könnte. Einige Experten spekulieren auch, Ferguson könne künftig brisante Einblicke in royale Interna gewähren, sollte sie finanziell unter Druck geraten. Offiziell bestätigt ist das nicht, doch die Diskussion um ihre wirtschaftliche Lage und ihre früheren Kontakte reißt nicht ab. Mit jedem neu veröffentlichten Dokument wächst das öffentliche Interesse an den Hintergründen und an der Frage, wie stabil Fergusons finanzielle Basis heute tatsächlich ist.
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mlk/news.de
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