Ist Jeffrey Epstein nicht tot?: Ex-Vertraute schürt Verschwörungsgerüchte um Epsteins Ableben
Es sind bizarre Aussagen, die aus dem Umfeld von Ex-Prinz Andrew über Jeffrey Epstein zu hören sind: Der Sexualverbrecher soll nicht 2019 im Gefängnis gestorben sein, sondern noch leben und sich an einem bestimmten Ort versteckt halten.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
Suche
- Jeffrey Epstein starb 2019 in einer Gefängniszelle - kurz vor geplantem Gerichtsprozess
- Sexualverbrecher nicht tot, sondern lebendig laut Ex-Freundin von Andrew Mountbatten Windsor
- Lady Victoria Hervey ist stolz auf Erwähnung in den Epstein-Akten
Als im August 2019 die Nachricht um die Welt ging, dass der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein tot in einer Gefängniszelle aufgefunden wurde, dürften nur die wenigsten geahnt haben, welche Ausmaße der Skandal um den US-amerikanischen Multimillionär noch Jahre später annehmen würde. Nachdem umfangreiche Dokumente aus den Epstein-Akten veröffentlicht wurden, ist zumindest im Ansatz zu erahnen, welcher abscheulichen Machenschaften sich Epstein zu Lebzeiten schuldig machte und in welchen illustren Kreisen er verkehrte.
Jeffrey Epstein starb 2019 im Gefängnis - Verschwörungstheorien behaupten das Gegenteil
Bis heute ist nicht zweifelsfrei geklärt, unter welchen Umständen Jeffrey Epstein zu Tode kam - und fragt man Personen wie Lady Victoria Hervey, dann steht plötzlich die Behauptung im Raum, Jeffrey Epstein sei gar nicht tot, sondern bis heute am Leben. Entsprechende Aussagen der Ex-Freundin von Andrew Mountbatten Windsor, der selbst bis zum Hals im Epstein-Skandal steckt, sind aktuell im britischen "Daily Star" zu lesen.
Ex-Freundin von Andrew Mountbatten Windsor behauptet: Jeffrey Epstein ist noch am Leben
Die Ex-Freundin des früheren Prinzen Andrew sorgt mit ihren aufsehenerregenden Behauptungen für Schlagzeilen: Lady Victoria Hervey ist überzeugt, dass der verstorbene Sexualstraftäter Jeffrey Epstein noch unter den Lebenden weilt. In einem Gespräch mit LBC-Moderator Tom Swarbrick ließ sie die Bombe platzen. "Ich glaube ehrlich gesagt nicht mehr, dass Jeffrey Epstein tot ist", erklärte Hervey völlig unvermittelt. Die offizielle Version, wonach sich der Finanzier 2019 in seiner Gefängniszelle das Leben genommen habe, kaufe sie ihm nicht ab. Stattdessen vertritt sie die Ansicht, Epstein habe seine eigene Flucht inszeniert und halte sich seither in Israel versteckt.
Tod von Sexualverbrecher Jeffrey Epstein wirft bis heute Fragen auf
Im August 2019 fanden Gefängnisbeamte Epstein um 06.30 Uhr morgens leblos in seiner Zelle im Metropolitan Correctional Centre in New York. Der wegen Sexhandels angeklagte Milliardär hing an der Seite seiner Pritsche – noch bevor sein Prozess überhaupt begonnen hatte. Die Umstände seines Ablebens nährten umgehend Spekulationen über eine mögliche Vertuschung. Der damalige US-Justizminister William Barr bezeichnete den Vorfall als "perfekten Sturm aus Pannen". Mehrere hochrangige Gefängnisbeamte verloren in der Folge ihre Posten. Für Verschwörungstheoretiker im Internet blieb der Fall seither ein gefundenes Fressen.
Wurde Jeffrey Epsteins Leiche ausgetauscht? Anonymer Gefängniswärter berichtet von Ungereimtheiten
Suche
Die Grundlage für Lady Victoria Herveys Überzeugung bildet ein mysteriöser Beitrag auf der Plattform 4Chan. Noch bevor Epsteins Tod öffentlich bekannt wurde, meldete sich dort ein angeblicher Gefängnismitarbeiter zu Wort. Seine Behauptung: Die Leichen seien ausgetauscht und Epstein in einem sogenannten "Trip Van" aus der Anstalt geschafft worden. Sechs Jahre lang fristete diese Theorie ein Schattendasein am Rand des Internets. Mit der Veröffentlichung der umfangreichen Epstein-Akten sahen manche Beobachter jedoch Hinweise darauf, dass der Verfasser tatsächlich ein Wärter gewesen sein könnte. Die frühere Freundin von Ex-Prinz Andrew verwies auf eine bestimmte E-Mail aus den Dokumenten: "Ich denke, dieser Gefängniswärter muss befragt werden – derjenige, der behauptete, den Austausch der Leichen beobachtet zu haben."
Lady Victoria Hervey wird in Epstein-Akten erwähnt - und ist stolz darauf
Lady Victoria Hervey selbst taucht keineswegs zufällig in dieser Geschichte auf. Ihr Name findet sich nicht weniger als 23 Mal in den veröffentlichten Epstein-Dokumenten – eine Tatsache, die sie offenbar mit Stolz erfüllt. Mit eigenwilligem Humor kommentierte sie ihre Präsenz in den Akten: "Er kannte jeden, der mächtig war. Wenn man also in der Szene unterwegs und einflussreich war – ehrlich gesagt, wer nicht in diesen Akten auftaucht, für den wäre das eine Beleidigung. Das würde nur bedeuten, dass man ein ziemlicher Verlierer war."
Weitere Beiträge zum Thema Jeffrey Epstein finden Sie hier:
- König Charles III. reißt Geduldsfaden - das ist dem Ex-Prinzen nicht mehr gestattet
- Beschämende Ekel-Nachrichten werden "Fergie" erneut zum Verhängnis
- Landen die abgestürzten Skandal-Royals bald im Knast?
- Epstein-Dokumente setzen "The Don" unter Druck - diese Zeilen werfen neue Fragen auf
- War Epstein nicht pädophil? MAGA-Moderatorin verteidigt Trump-Kumpel
loc/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.