Anke Harnack: NDR-Reporterin teilt unglaublichen Abnehmerfolg - über 60 Kilo runter
NDR-Reporterin Anke Harnack hat seit ihrer Kindheit mit dem Gewicht zu kämpfen. Aktuell zeigt sich die 46-Jährige schlank wie nie. Ihr Geheimnis: Die Abnehmspritze. Doch der Weg zum leichteren Körper war denkbar hart.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- NDR-Reporterin überrascht mit unglaublichen Abnehmerfolg
- Über 60 Kilogramm weniger mit der Abnehmspritze "Wegovy"
- Keine einfache Entscheidung: Anke Harnack nimmt Abnehmspritze noch immer
Ihr ganzes Leben lang hat Anke Harnack mit dem Gewicht zu kämpfen. Sport und Diäten brachten keinen Erfolg gegen das Übergewicht. Heute, zeigt sich die Mutter sichtlich erschlankt. Gegenüber der "Bild"-Zeitung spricht Anke Harnack (46) über ihren Abnehmerfolg mit der Abnehmspritze "Wegovy".
Einen entscheidenden Einschnitt in ihrem Leben gab es schließlich vor zweieinhalb Jahren, als die NDR-Moderatorin bei ihrer Frauenärztin saß. "Es war ein sehr heißer Sommertag. Und ich hatte starke Probleme mit dem Gewicht, in der Hitze. Ich merkte, die Gelenke tun weh, ich hatte geschwollene Füße. Sie sagte: ‚Du, seit ein paar Tagen ist diese Abnehmspritze zugelassen.'"
Anke Harnack zweifelte an Abnehmspritze: "Hielt das erst mal für nicht seriös"
Ein Wendepunkt in Anke Harnacks Leben. Damals wog die Reporterin 133 Kilogramm. Der Griff zur Abnehmspritze viel ihr jedoch nicht leicht. "Ich hielt das erst mal für nicht seriös, habe es dann noch einmal alleine probiert, mit Diät und Personaltraining. Und es hat wieder nichts gebracht. Also nahm ich nach einem halben Jahr erstmals das Medikament."
Lebensverändernde Entscheidung: Es ging um die Familie
Warum sich Anke Harnack trotz Bedenken schließlich doch für das Medikament entschied? Hauptgrund dafür sei ihr Sohn Cornelius (8) gewesen. "Ich habe mir gesagt, du musst noch ganz lange eine fitte Mutter sein. Und habe gemerkt, dass es mir mit einem so starken Übergewicht kaum möglich war."
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Die Realität von 130 Kilo wog im wahrsten Sinne des Wortes schwer. "Das kann nicht sein, das bin nicht ich", beschreibt die NDR-Moderatorin gegenüber der "Bild" ihr damaliges Antlitz.
Warum entschied sich Anke Harnack trotz Vorbehalte für die Abnehmspritze?
"Wenn's nur für das Aussehen gewesen wäre, hätte ich die Spritze nicht genommen. Mir sagen heute auch noch Leute: ,Du hast als Dicke gut ausgesehen.' Aber es ist eben nicht gesund. Es ist ein Leiden", gesteht die 46-Jährige.
NDR-Reporterin litt unter Food Noise
Ganz besonders schwer für sie sei der sogenannte "Food Noise" - Gedanken, die sich immer nur um das Essen drehen. "Es ist immer Krach in deinem Kopf, der sich um Essen dreht. Wie schwer man darunter litt, merkt man erst, wenn das weg ist."
Auch heute noch, nach über 60 Kilogramm Abnahme, nimmt Anke Harnack das Medikament noch immer - allerdings in einer geringeren Dosis. "Die Lust auf Bewegung und gesundes Essen kommt automatisch. Wichtig ist, dass man Geduld hat. Gewicht, was sich über Jahre aufgebaut habe, ist nicht sofort weg", erklärt die NDR-Reporterin.
Ihre Ess-Routine ist heute eine andere als früher - auch mit der Abnehmspritze. "Ich esse kein Frühstück, mache Intervallfasten und esse nur zwischen 14 und 20 Uhr. Dann esse ich relativ viel Quark, Eier und Knäckebrot. Ich esse auch mal Pasta oder ein Steak, aber alles in deutlich kleineren Portionen."
Und auch Sport steht auf dem Programm. "Ich mache jeden Tag Yoga, ich gehe zur Aquafitness und ich mache alles, was irgendwie geht, zu Fuß oder mit dem Fahrrad."
Anke Harnack ist nicht die erste prominente Vertreterin, die über ihren Abnehmerfolg mit der sogenannten Abnehmspritze spricht. Expert:innen bezeichnen das Medikament als "Gamechanger" im Kampf gegen Übergewicht. Das Problem jedoch: Setzt man die Spritze ab, besteht eine große Gefahr, wieder zuzunehmen. Ein weiterer Punkt: Die Kosten für die Abnehmspritze werden nicht von der Krankenkasse übernommen.
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