Von news.de-Redakteur - Uhr

Wrestling-Skandal: Wrestler dreht völlig frei und durchbohrt Ringrichter mit Eisenstachel

Dieses blutige Ende war so nicht geplant. Nach einem kurzen Kampf mit einem Ex-WWE-Star dreht der Wrestler Hannibal komplett durch und sticht mit einem Eisenstachel auf den Ringrichter ein. Die Polizei muss anrücken.

Bei einem Wrestling-Kampf kam es zu einer grauenvollen Attacke. Bild: AdobeStock / fotokitas (Symbolbild)

Dieser Wrestling-Kampf endete nicht wie geplant. Von einer kompletten Eskalation zu sprechen, wäre da noch eine echte Untertreibung. Bei der Independet-Wrestling-Liga SOAR Championship Wrestling kam es am Wochenende zu unfassbaren Szenen. Im Mittelpunkt: Devon Nicholson, besser bekannt als Wrestler Hannibal, und der frühere WWE-Star Carlito (bürgerlich: Carlos Edwin Colón Jr.).

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Wrestler Hannibal dreht nach Kampf gegen Ex-WWE-Star Carlito durch

Das angekündigte Match der beiden Kämpfer war relativ schnell beendet, nachdem Ex-WWE-Star Carlito den Zustand seines Gegenübers bemerkt haben soll. Denn Hannibal, ja der Name kommt nicht von ungefähr, soll angeblich unter Drogen- oder Alkohol-Einfluss gestanden haben und sei dadurch nicht zu einem Kampf in der Lage gewesen, heißt es in einem Bericht auf dem Netzwerk "Reddit".

Danach wird es wahnsinnig! Denn eigentlich war geplant, dass Hannibal den Ringrichter des Kampfes, Lando Deltoro, angreift und dieser sich mit einem selbst zugefügtem Schnitt zum Bluten bringt. Ein Blade-Job ist eine im Wrestling-Geschäft oft angewendete Technik, um den Kampf härter oder brutaler aussehen zu lassen. Doch in diesem Fall funktionierte der Blut-Trick nicht - und Hannibal rastete komplett aus.

Wrestling-Schock! Hannibal sticht mit Eisenstachel auf Ringrichter ein

Mit einem Eisenstachel stach der Wrestler wie ein Besessener auf den Referee ein. Die blutrünstige Szene war natürlich nicht abgesprochen. Immer wieder hämmerte Hannibal seine Waffe in den Ringrichter. Bei dem sei eine Arterie verletzt worden, woraufhin er ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Kurz darauf nimmt sich die Polizei des Falls an. Doch der Manager des Wrestlers erklärte den Beamten kurzerhand, die Aktion sei abgesprochen gewesen. Diese Erklärung gibt auch Hannibal in einem später veröffentlichten YouTube-Video ab.

Wrestling-Wahnsinn: Irrer Kämpfer wusste angeblich NICHTS von Schmerzen

Der Gipfel der Unverfrorenheit: Der irre Wrestler behauptet, Referee Lando Deltoro habe doch einfach sagen können, dass er Schmerzen habe. Dann hätte Hannibal natürlich sofort aufgehört. In der Analyse des Ringrichters klingt das dann allerdings ganz anders. Er erklärt auf seinem Twitter-Account: "Ich habe gehört, dass ich jederzeit "Stop" hätte sagen können. Ich wollte nur sagen, dass es schwer ist, zu sprechen, wenn das Knie eines 140-Kilo-Brockens dir im Rücken steckt, du dich in einem Würgegriff befindest, während dir immer wieder mit einem Eisenstachel in den Kopf gestochen wird und du das Bewusstsein verlierst." Der Attackierte erholt sich mittlerweile von der Attacke und einer erlittenen Blutvergiftung. Ob es zu einer Anklage gegen den Wrestler kommt, war noch nicht endgültig klar.

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rut/news.de

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