19.02.2021, 10.42 Uhr

Billie Eilish in Gefahr: Sängerin geht gegen Stalker vor Gericht

Sängerin Billie Eilish wehrt sich vor Gericht gegen einen mutmaßlichen Stalker. Der Mann soll ihr Drohbriefe schreiben und an ihrem Haus lauern. 

Superstar Billie Eilish: Sie wehrt sich vor Gericht gegen einen mutmaßlichen Stalker Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Ausnahmetalent Billie Eilish ist mit ihren gerade mal 19 Jahren bereits ein weltweit bekannter Superstar. Leider hat auch sie, wie viele andere, die im Licht der Öffentlichkeit stehen, Probleme mit Stalking. Gegen einen mutmaßlichen Stalker, der ihr sogar an ihrem Zuhause auflauern soll, wehrt sich Billie nun vor Gericht. Ist sie in Gefahr?

Billie Eilish: Drohbriefe von Mann, der bei ihrem Haus campiert

Berichten mehrerer US-Medien zufolge ist Billie Eilish gegen einen mutmaßlichen Stalker in Los Angeles vor Gericht gezogen. Es handelt sich um einen Mann, der seit Monaten immer wieder in der Nähe ihres Hauses campieren soll. Außerdem soll er Briefe mit drohenden und verstörenden Inhalten an die "Therefore I Am"-Interpretin gesendet haben. Damit nicht genug: Nach den Angaben der Sängerin beobachte er sie beim Verlassen ihres Hauses und mache dabei Gesten in ihre Richtung, unter anderem eine, die das Halsaufschlitzen andeutet. Nach Berichten unter anderem von "TMZ" und "New York Daily News", die sich auf Gerichtsdokumente berufen, soll gegen den 23-jährigen Mann eine einstweilige Verfügung für ein Kontaktverbot erwirkt worden sein.

Billie Eilish muss sich nicht zum ersten Mal gegen einen Stalker wehren

Aus den Dokumenten gehe hervor, dass Billie Eilish Angst um ihre eigene Sicherheit und die ihrer Familie habe. "TMZ" berichtet, die Polizei in Los Angeles ermittle, eine Festnahme habe es aber bisher nicht gegeben. Anfang März soll eine weitere Anhörung in der Sache stattfinden. Es ist nicht das erste Mal, dass die Grammy-Preisträgerin mit einem Stalking-Problem zu tun hat. Im vergangenen Jahr verhängten die Behörden ein Kontaktverbot gegen einen anderen Mann, der sich immer wieder in der Nähe ihres Elternhauses aufhielt, Sturm klingelte und die Türklinken anfasste. Das Gericht entschied in diesem Fall: Er muss drei Jahre lang einen Mindestabstand von 100 Metern zu Billie und ihrer Familie halten.

fcl1/fcl3/news.de

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