Autonomous University of Sinaloa (UAS) veröffentlicht Studie zu den positiven wirtschaftlichen Auswirkungen des Pacifico Mexinol-Projekts im Norden von Sinaloa: Pressemeldung

Eine Pressemeldung der Transition Industries LLC am Mittwoch, 29.04.2026

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  • Die Studie schätzt unter anderem, dass für jeden durch Pacifico Mexinol geschaffenen Arbeitsplatz durchschnittlich acht zusätzliche Arbeitsplätze in der Gesamtwirtschaft entstehen und das mexikanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) während der Bauphase um über 2 Mrd. USD steigen wird.
  • Dies ist die erste Studie in Mexiko zu den wirtschaftlichen Auswirkungen auf Landesebene und die Methodik lässt sich weltweit auf andere Sektoren und Regionen übertragen.

LOS MOCHIS, Mexiko--(BUSINESS WIRE)--Im Rahmen einer laufenden Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die auf eine im Jahr 2024 unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen der Autonomous University of Sinaloa(UAS) und Pacifico Mexinol(einer Tochtergesellschaft von Transition Industries)zurückgeht, veröffentlichte UAS die Ergebnisse einer Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der größten Methanol-Anlage der Welt mit extrem niedrigen CO2-Emissionen, die sich in der Nähe von Topolobampo, Ahome, im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa befindet.

Das Pacifico Mexinol-Projekt richtet sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen aus, indem es den Einsatz sauberer Energie, die Nutzung aufbereiteten Abwassers und den Klimaschutz fördert. Es schützt lokale Ökosysteme und wird tausende Arbeitsplätze vor Ort schaffen. Das Projekt steht nicht nur für den Bau industrieller Infrastruktur, sondern ist ein Impulsgeber für wirtschaftliches Wachstum im Norden von Sinaloa und in Mexiko.

Im Rahmen der Studie wurden die direkten und indirekten wirtschaftlichen Auswirkungen der Projektinvestitionen in Bezug auf Beschäftigung, Einkommen, Wertschöpfung und soziales Wohlergehen untersucht, regionale Entwicklungsmöglichkeiten ermittelt und Strategien vorgeschlagen, um die Nachhaltigkeit des Projekts und seine harmonische Einbindung in das lokale sozioökonomische Umfeld sicherzustellen.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das Projekt während der vierjährigen Bauphase jährlich 4.500 direkte und 660 indirekte Arbeitsplätze in Sinaloa sowie landesweit etwa 8.000 direkte und 4.000 indirekte Arbeitsplätze schaffen wird. Während der 30-jährigen Betriebsphase wird die Anlage kontinuierlich etwa 1.400 direkte und indirekte Arbeitsplätze pro Jahr sichern.

Ferner werden die Lohnsteigerungen auf 3,3 Milliarden Pesos in Sinaloa und 3,2 Milliarden Pesos im Rest des Landes geschätzt. Während der Bauphase könnte das BIP von Sinaloa um 15 Milliarden Pesos und das des übrigen Landes um 14 Milliarden Pesos steigen – landesweit also um nahezu 30 Milliarden Pesos (2 Milliarden USD).

Die UAS-Studie erfasst nicht nur die direkten Arbeitsplätze im Sektor, sondern auch das Einkommenswachstum in allen Wirtschaftsbereichen infolge des Baus der Pacifico-Mexinol-Anlage. Demnach entstehen während der Bauphase für jeden direkten Arbeitsplatz sechs weitere Stellen und in der Betriebsphase kommen auf jeden Arbeitsplatz sogar 11 neu geschaffene Stellen.

Die von der UAS ins Leben gerufene Studie kam durch die Direktion für Forschung und Postgraduiertenstudien, das Büro für Technologietransfer und die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zustande. Die Leitung lag bei Dr. Luis Armando Becerra Pérez, einem Ökonom mit umfassender Erfahrung in den Bereichen erneuerbare Energien und nachhaltige Entwicklung.

„Ich bin der Ansicht, dass ausländische Investitionen inländische Investitionen ergänzen sollten. Wenn wir die Regionen Mexikos — in diesem Fall speziell Sinaloa — entwickeln wollen, brauchen wir Projekte dieser Art … und [sie] müssen mit einer langfristigen Perspektive bewertet werden. Wenn wir möchten, dass unsere Regionen vorankommen, dass unsere Kinder und Enkel größere Entwicklungschancen haben, müssen wir mit diesem Zeithorizont im Blick denken. Industriegebiete auf der ganzen Welt entstehen nicht, ohne dass Menschen sich einbringen und eine gemeinsame Zukunftsvision teilen“, sagte Dr.Becerra.

Insgesamt stellt die Studie ein zentrales Instrument dar, um sicherzustellen, dass sich industrielle Entwicklung in gemeinschaftlichem Wohlstand und gerechtem Wachstum niederschlägt.

„Durch die Ermittlung lokaler Entwicklungschancen, sozialer Bedürfnisse und potenzieller Risiken trägt der Bericht zur Ausarbeitung von Strategien bei, die eine harmonische Integration des Projekts in sein Umfeld fördern, und zwar im Rahmen des Good Neighbor-Programms von Pacífico Mexinol sowie der am IFC-Standard ausgerichteten Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (ESIA)des Projekts in Bezug auf wirtschaftliche Inklusion, Beteiligung der Gemeinschaft und die Achtung der Rechte der lokalen Bevölkerung“, sagt Karin Nunan, weltweit anerkannte Expertin für Menschenrechte und sozioökonomische Fragen sowie Global Head of Corporate Affairs bei Transition Industries.

Die Studie liefert Daten zur Ergänzung und Veranschaulichung der wirtschaftlichen Wertschöpfungskette, die Pacifico Mexinol seit langem durch seinen Local Content Plan fördert. Dieser verpflichtet alle Auftragnehmer dazu, vorrangig Personal aus der Gemeinde Ahome, gefolgt vom Bundesstaat Sinaloa und schließlich aus ganz Mexiko einzustellen. Das Projekt strebt während der Bau- und Betriebsphase eine Beschäftigungsquote von 90 % mit Arbeitskräften aus dem Inland an.

Die Analyse basiert auf einer Kombination aus drei sich ergänzenden Ansätzen:

1) Strukturelle Ökonometrie zur Modellierung kausaler Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen Schlüsselvariablen,2) Maschinelles Lernen zur Erkennung komplexer Muster in großen Datenmengen und zur Simulation künftiger Szenarien sowie3) Input-Output-Matrizen zur Schätzung der Multiplikatoreffekte des Projekts auf die regionale Wirtschaft.

Da vor dieser Studie ökonomische Simulatoren in Mexiko lediglich auf nationaler Ebene existierten, arbeitete die UAS mit dem Nationalen Institut für Statistik, Geografie und Informatik (INEGI) zusammen, um Modelle und Parameter an den lokalen Kontext anzupassen und so die Genauigkeit der Studie zu steigern.

Über das Projekt

Pacifico Mexinol ist als Anlage der nächsten Generation nach einem Netto-Null-Modell konzipiert. Dabei kommt eine Technik zum Einsatz, die den CO2-Fußabdruck des Prozesses praktisch eliminiert. Mit einer Investition von über 3,3 Milliarden US-Dollar zielt dieses Projekt darauf ab, die Methanolproduktion – ein wichtiger Grundstoff für die Weltwirtschaft – durch einen nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Ansatz zu transformieren.

Einmal in Betrieb genommen, wird die Anlage täglich 6.140 Tonnen (t) grünes und blaues Methanol unter Einsatz modernster Technologien wie NX-AdWinMethanol Zero produzieren, das auf erneuerbaren und umweltfreundlichen Rohstoffen basiert. Die Anlage befindet sich etwa 9 km vom Hafen von Topolobampo entfernt und in der Nähe der Erdgas-Pipeline aus Texas, USA.

Das Projekt setzt nicht nur auf die vorhandene Infrastruktur im Hafen, sondern auch auf eine innovative Lösung für die Wasserwirtschaft. So wird Abwasser aus der Stadt Los Mochis verwendet, das zu einer Einnahmequelle für die Gemeinde Ahome wird. Dadurch entfällt der Druck auf die Süßwasserressourcen, den neue Unternehmen üblicherweise verursachen.

Mit der Entscheidung, Abwasser im kommunalen System nach dem Prinzip „Aufbereiten–Nutzen–Auffüllen“ zu verwenden, trägt Mexinol dazu bei, dass die Anlage nicht mit anderen Nutzungsarten der Ressource konkurriert und die Bucht von Ohuira geschützt bleibt, da kein Abwasser eingeleitet wird.

Darüber hinaus wird Mexinol Strom aus erneuerbaren Quellen über Clean Energy Certificates (CELs) beziehen, um zu gewährleisten, dass der Stromverbrauch nachhaltig ist. Gleichzeitig erfüllt Mexinol seine Mission, Technologie und Innovation zu nutzen, um Methanol sicher und effizient zu produzieren, den ökologischen Fußabdruck zu minimieren und aktiv am Übergang zu einer kohlenstoffarmen Welt mitzuwirken.

Über die Autonomous University of Sinaloa (UAS)

Die Autonomous University of Sinaloa (die drittgrößte der State Public Universities landesweit) umfasst einen akademischen, wissenschaftlichen, technologischen, sportlichen und kulturellen Raum, in dem diverse Ausdrucksformen des universellen Denkens harmonisch nebeneinander existieren.Die Pflege von Wissenschaft, Technologie und Geisteswissenschaften schlägt sich in zunehmend dynamischen akademischen Aktivitäten nieder.

Über die Generaldirektion für Forschung und Postgraduiertenstudien sowie das dieser Direktion angegliederte Büro für Technologietransfer ist die UAS bestrebt, an der Universität entwickelte Erfindungen zu schützen und den Wissenstransfer zu fördern, der zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region, des Landes und der Welt beiträgt. Für weitere Informationen senden Sie bitte eine E-Mail an ott@uas.edu.mx.

Dr. Luis Armando Becerra Pérez verfügt über ein PhD in Economics von der Autonomous University of Baja California (UABC) und absolvierte ein Postdoktorat im Bereich Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit. Er hat einen Master-Abschluss in Economics der UNAM sowie einen Bachelor-Abschluss in Economics der UAS. Derzeit ist er ordentlicher Professor und Forscher an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der UAS und Mitglied des National System of Researchers (SNI) der Stufe II. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Bioenergie, Umweltökonomie und nachhaltiger Entwicklung, wobei er bedeutende Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften vorweisen kann. Er absolvierte akademische Forschungsaufenthalte an internationalen Universitäten wie Yale und Harvard sowie an Institutionen in Kanada, Kolumbien und Brasilien und wurde mit dem Journalismuspreis des Bundesstaates Sinaloa ausgezeichnet.

Über Transition Industries

Transition Industries LLC, mit Sitz in Houston, Texas, ist ein Entwickler weltweiter Methanol- und Wasserstoffprojekte mit Netto-Null-CO2-Emissionen in Nordamerika, um den Klimawandel zu bekämpfen und ökologische und soziale Nachhaltigkeit zu fördern. Weitere Informationen zu Pacifico Mexinol oder Transition Industries erhalten Sie per E-Mail an inquiries@transitionind.com.

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Karin Nunan Global Head of Corporate Affairs knunan@transitioinind.com

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