Promi-News: Team Boll besiegt Team Steinmeier im Tischtennis

Bundespräsident Steinmeier spielt eigentlich kein Tischtennis - versucht es aber beim Staatsbesuch in China trotzdem. Ausgerechnet gegen den einstigen Weltklassespieler Boll. Kann das gut gehen?

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei seinem Staatsbesuch in China eine deutliche sportliche Niederlage kassiert. An der Tischtennisplatte unterlag er im Doppel an der Seite einer chinesischen Spielerin gegen den einstigen deutschen Weltklassespieler Timo Boll und dessen chinesischen Partner mit 7:1. "Er hat versprochen mich zu schonen. Das hat er auch nach Kräften versucht. Trotzdem hätte ich das Ergebnis gern knapper gestaltet", sagte Steinmeier nach der kurzen Partie.

Steinmeier, der gar kein Tischtennis spielt, hatte die Erwartungen von Anfang an gedämpft. "Erwarten Sie bitte nicht zu viel", sagte er vor dem Spiel. Er sei mit Herzen Fußballer, "kann also mehr mit meinen Füßen einen etwas größeren Ball als einen Pingpongball bewegen". Steinmeier fand es jedoch eine "große Ehre", gegen Boll ausgerechnet in der Sporthalle der Peking Universität Tischtennis spielen zu können.

Boll hatte dort bei den Olympischen Spielen 2008 Mannschafts-Silber gewonnen. Das deutsche Team musste sich damals nur China geschlagen geben. Für Boll war es deshalb etwas "ganz Besonderes", in die Halle seines Triumphes zurückzukehren, in der er seit 2008 nicht mehr war. "Ich habe hier wahrscheinlich meinen emotionalsten Moment meiner Karriere gefeiert."

Boll war von Steinmeier eingeladen worden, ihn bei seinem Staatsbesuch in China zu begleiten. Er ist in China noch immer sehr beliebt und wird auch auf der Straße erkannt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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