Erste Sitzung: Neues Berliner Abgeordnetenhaus tagt erstmals
Knapp sechs Wochen nach der Wahl tritt das Berliner Abgeordnetenhaus erstmals zusammen. Bei der konstituierenden Sitzung stehen mehrere wichtige Entscheidungen an.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Knapp sechs Wochen nach der Wahl ist das Berliner Abgeordnetenhaus zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Im Mittelpunkt steht die Wahl der Parlamentspräsidentin. Die Linke als stärkste Fraktion hat das Vorschlagsrecht und nominierte für den wichtigen Posten die langjährige Abgeordnete Hendrikje Klein. Sie kann auf eine breite Mehrheit hoffen. Klein wäre die erste Linke-Politikerin in dem Amt.
Die beiden Vize-Präsidenten des Abgeordnetenhauses nominieren laut Geschäftsordnung die zweit- und die drittstärkste Fraktion, also CDU und AfD. Die CDU schlägt dafür die bisherige Parlamentspräsidentin Cornelia Seibeld vor, die bei der Abstimmung im Plenum auf eine Mehrheit kommen dürfte. Den AfD-Kandidaten Martin Trefzer wollen Linke, CDU, Grüne und SPD hingegen nicht wählen.
Eröffnet wurde die Sitzung durch den Alterspräsidenten Kurt Wansner. Der CDU-Politiker ist mit 78 Jahren der älteste Abgeordnete im Landesparlament.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de