Ausschreitungen in Frankreich: 550.000 protestieren in Frankreich – Plünderungen und Gewalt
Bei Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten kommt es in Frankreich zu Plünderungen und Angriffen auf staatliche Gebäude. Präsident Macron kündigt Konsequenzen an – wie die Regierung reagieren will.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den Verantwortlichen für die schweren Ausschreitungen bei den landesweiten Demonstrationen mit Konsequenzen gedroht. "In unserer Republik ist kein Platz für Gewalt", sagte Macron am Abend. "Diejenigen, die sowohl Präfekturen als auch Geschäfte zerstört und angegriffen sowie sogar unsere Rathäuser geplündert haben, werden strafrechtlich verfolgt und bestraft."
Den Ordnungskräften, die das Demonstrationsrecht gewährleisteten, versichere er die Unterstützung der Nation, schrieb Macron auf X. "Wir werden gemeinsam gegen die Unruhestifter vorgehen, die nur darauf aus sind, unsere Institutionen zu untergraben und diejenigen daran zu hindern, ihre Forderungen friedlich zu äußern."
Plünderungen und Brandstiftungen
An den Protesten und Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten beteiligten sich nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez landesweit 550.000 Menschen, darunter 110.000 in Paris. Sowohl in der Hauptstadt als auch vielen anderen großen Städten kam es zu Plünderungen, Brandstiftungen und massiven Sachbeschädigungen. Vermummte Randalierer, die laut Innenminister aus dem linksextremen Spektrum kommen, griffen Rathäuser, Polizeistationen und andere staatliche Gebäude an. 400 Menschen wurden festgenommen und 60 Polizisten verletzt.
Die Regierung kam am Abend zu einer Krisensitzung zusammen. Zuvor verurteilte Premierminister Sébastien Lecornu die Ausschreitungen: "Denjenigen, die diese Gewalttaten ganz offensichtlich als "Aufwärmrunde" vor den Präsidentschaftswahlen nutzen wollen, sage ich ganz klar: Wir lassen uns nicht einschüchtern. Niemand wird seine politische Agenda mit Gewalt durchsetzen." Die Anweisungen seien klar: "Übergriffe verhindern, Eigentum und Personen schützen, die Täter festnehmen und der Justiz überstellen."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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