Krieg im Iran: USA: Mittlerweile 21 Todesopfer im Zuge des Iran-Kriegs
Die meisten US-Amerikaner sind nicht vom Krieg im Iran überzeugt. Eine Anpassung der Todeszahlen könnte den Unmut noch vergrößern.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg gestorbenen US-Soldaten ist nach Angaben des Pentagons auf 21 gestiegen. Bei den beiden neuen Todesfällen handele es sich allerdings nicht um im Kampf gestorbene Soldaten, teilte eine Regierungsbeamtin der Deutschen Presse-Agentur mit. Eine Person sei durch Suizid gestorben, eine weitere ohne Feindeinwirkung. Details zu den Umständen der Todesfälle waren zunächst nicht bekannt.
Nach Angaben führender Demokraten im US-Repräsentantenhaus handelt es sich bei der Nacherfassung um eine Korrektur, die auf Druck des Kongresses zustande kam. "Für einen Fehler dieser Größenordnung gibt es keine Entschuldigung", hieß es in einer Mitteilung vom ranghöchsten Demokraten im Ausschuss für Streitkräfte, Adam Smith, und der Abgeordneten Chrissy Houlahan.
Besonders kritisierten sie Verteidigungsminister Pete Hegseth. "Dass Minister Hegseth es versäumt hat, das Problem unverzüglich in die Hand zu nehmen, ist zudem ein schwerer Schlag für die Männer und Frauen, die im Dienst für unser Land ihr Leben riskieren."
Wie die "Washington Post" berichtete, kamen die beiden US-Militärs bereits im März und im September ums Leben. Nach Angaben des Pentagons wurden in dem Krieg insgesamt 865 US-Soldaten verwundet.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
- Friedrich Merz News: Merz informiert über Ergebnisse der CDU-Führungsklausur
- Friedrich Merz News: CDU-Landesminister schreiben Merz: keine Zuckersteuer
- Prozesse: Scheuer nach Maut-Debakel Gericht - Hauptzeugen als Zeugen
- Wolodymyr Selenskyj: Selenskyj offen für Wahlen - Aber unter Bedingungen
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.