Nach der Wahl in Berlin: Landeswahlleiter: Weniger Sitze im Berliner Parlament
In Berlin Berlin-Spandau wird ein Wahlergebnis neu ausgezählt. Das hat nicht nur für die Kandidaten dort Folgen. Der Landeswahlleiter sieht auch Auswirkungen auf die Zahl der Sitze im Landesparlament.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Hintergrund ist die Nachzählung im Wahlkreis Spandau 1. Dabei stellte sich heraus, dass der AfD-Kandidat Tommy Tabor dort die meisten Stimmen und damit das Direktmandat erreicht hat, nicht die CDU-Kandidatin Bettina Meißner.
CDU hat ein Direktmandat weniger gewonnen
Anlass für die Neuauszählung war Bröchler zufolge, dass die per Telefon übermittelte Schnellmeldung des Ergebnisses nicht mit dem in der Niederschrift des Wahlvorstands übereinstimmte.
Weil die CDU-Kandidatin kein Direktmandat bekommen habe, falle ein Überhangmandat weg. Entsprechend muss Bröchler zufolge auch die Zahl der Ausgleichsmandate neu berechnet werden. Dadurch verringere sich die Zahl der Abgeordneten im Landesparlament.
Noch seien die Daten aber nicht in Stein gemeißelt, betonte Bröchler. "Es gilt immer unter dem Vorbehalt, dass das der Landeswahlausschuss noch beschließen wird, also auch die Aussagen zur Sitzverteilung." Dessen Sitzung ist für den 12. Oktober vorgesehen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de