Beinahe-Katastrophe: Flydubai-Drama: Auch VAE-Vertreter spricht von Terror
Aus Israel kam schon früh die Einschätzung, dass es sich bei dem Vorfall um einen Anschlagsversuch handelte. Nun äußert sich ein emiratischer Regierungsvertreter ähnlich.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach Israel hat jetzt erstmals auch ein hochrangiger Regierungsvertreter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten im Zusammenhang mit der Gewalttat auf dem Flydubai-Flug von Terrorismus gesprochen. Der indische Flugkapitän Smit Machchhar verdiene "höchste Anerkennung, weil er im Angesicht eines Terrorakts und einer drohenden Katastrophe Mut und Verantwortung verkörperte", schrieb der Berater des emiratischen Präsidenten, Anwar Gargasch auf X.
Machchhar sei ein echter Held, so Gargasch weiter. Er mahnte zudem zu Wachsamkeit vor Extremismus und Terrorismus und warnte gleichzeitig vor Verschwörungstheorien. Zu dem möglichen Motiv des Angreifers äußerte sich Gargasch nicht. Die israelische Regierung geht von einem islamistischen Anschlagsversuch aus. Viele Fragen sind jedoch weiterhin offen.
Verletzter Pilot öffnete Tür – Passagiere überwältigten Angreifer
Der Flug der emiratischen Gesellschaft war am Mittwoch von Dubai nach Tel Aviv unterwegs, als es zu einem mutmaßlichen Angriff des Copiloten auf seinen Kollegen kam. Machachhar schaffte es nach eigenen Angaben trotz schwerer Verletzungen, die Cockpit-Tür zu öffnen. Mehrere Passagiere drangen ins Cockpit ein und konnten den Angreifer überwältigen.
Das Flugzeug, das zuvor dramatisch an Höhe verloren hatte, wurde von einer zufällig mitreisenden zweiten Besatzung sicher im saudi-arabischen Tabuk notgelandet. Der festgenommene Copilot wurde in die Emirate gebracht.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de