Nahost: Ben-Gvir: Terrorist wollte 180 Israelis ermorden
Nach der Notlandung eines Flydubai-Flugs in Saudi-Arabien spricht Israels Polizeiminister Ben-Gvir von einem versuchten Terroranschlag. Offiziell bestätigt ist der Verdacht bislang nicht.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Nach der Notlandung einer Flydubai-Maschine auf dem Weg nach Tel Aviv in Saudi-Arabien hat der israelische Polizeiminister Itamar Ben-Gvir von einem versuchten Terroranschlag gesprochen. Ein Terrorist habe versucht, ein Flugzeug zum Absturz zu bringen und "die 180 Israelis an Bord zu ermorden", schrieb er in einem Post auf der Plattform X. "Der Terror ist ein Teufel, mit dem man kein Abkommen schließen darf", schrieb Ben-Gvir weiter. Man müsse ihn vielmehr "besiegen und vom Antlitz der Erde auslöschen".
Ein Flydubai-Flug auf dem Weg nach Tel Aviv war zuvor nach einem gewaltsamen Zwischenfall im Cockpit in Saudi-Arabien notgelandet. Nach übereinstimmenden Berichten israelischer Medien soll ein Pilot seinen Kollegen mit einem Messer verletzt haben. Passagiere halfen demnach dabei, den Angreifer zu überwältigen. Es gab bislang keine offizielle Bestätigung dafür, dass der Pilot das Flugzeug gezielt zum Absturz bringen wollte.
Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich forderte in einem X-Post: "Wer auch immer versucht hat, ein Flugzeug zum Absturz zu bringen und 180 Israelis zu ermorden, muss dafür bezahlen, als ob er sie ermordet hätte." Dies gelte für den Angreifer ebenso wie für "jeden Staat oder jede Terrororganisation, die ihn geschickt haben".
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
- Flug FZ1073: Was wir zur Flydubai-Notlandung wissen – und was nicht
- Berlin: Start für Dreiergespräche zur Regierungsbildung in Berlin
- Bundesregierung: Linnemann: Pflegereform ist nicht allein Spargesetz
- Donald Trump: Bloßgestellt vor aller Augen - Trump blamiert sich mit Rechtschreibfehler
kns/roj/news.de