Krieg gegen die Ukraine: Russland beschießt Kiew mit ballistischen Raketen
Schwere Explosionen erschüttern Kiew bei nächtlichem Raketenbeschuss. Viele Bewohner müssen wegen des Luftalarms erneut Schutz suchen. Bürgermeister Klitschko zufolge sind Rettungskräfte im Einsatz.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht von Russland erneut mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Nach Auslösen des Luftalarms waren in der Stadt mehrere schwere Explosionen zu hören. Militärnahe Telegramkanäle zählten mindestens vierzehn Raketen in den ersten drei Angriffswellen.
Örtliche Medien berichteten von Bränden. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte mit, Rettungskräfte seien in mehrere Stadtteile gerufen worden. Ein genaues Bild der Schäden lag zunächst nicht vor, Angaben zu Opfern gab es nicht.
Der Angriff nach 1.00 Uhr Ortszeit (0.00 Uhr MESZ) folgte auf einen Tag, an dem es bereits elfmal Luftalarm gegeben hatte. Immer wieder waren schnelle Kampfdrohnen mit Düsenantrieb eingeschlagen, gegen die die ukrainische Flugabwehr noch kaum Mittel hat. Ebenso fehlt es Kiew an Munition zum Abfangen ballistischer Raketen. Am Mittwoch waren nach Klitschkos Angaben in Kiew 2 Menschen getötet und 45 verletzt worden.
Russland überzieht das Nachbarland seit mehr als viereinhalb Jahren mit einem brutalen Angriffskrieg. Die Ukraine wehrt sich mit Hilfe westlicher Unterstützung.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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