Donald Trump: Golfplatz-Desaster eskaliert - Trump-Anwälte empören mit ungewöhnlicher Strategie
Donald Trump plant einen prestigeträchtigen Golfplatz in Washington. Doch das neue Bauvorhaben des US-Präsidenten droht zum Desaster zu werden. Nach Bodensenkungen und Wasserproblemen könnte nun ein Streit um Baumfällungen das Projekt zum Scheitern verurteilen.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trumps Golf-Desaster nimmt seinen Lauf
- US-Präsident ignoriert sämtliche bisherigen Warnungen
- Nach Bodensenkungen und Wasserproblemen könnten Baumfällungen das Projekt stoppen
- Trump-Anwälte verfolgen ungewöhnliche Strategie vor Gericht
Was am Donnerstag vor einem Washingtoner Bundesgericht geschah, dürfte selbst erfahrene Prozessbeobachter verblüfft haben. US-Bezirksrichterin Ana C. Reyes stellte in der Verhandlung um die von Donald Trump angestrebte Umgestaltung des East Potomac Golf Links unmissverständlich klar, dass sie sich nicht als Aufseherin über die Baumpflege der Regierung versteht.
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Donald Trumps Golfplatz-Desaster gipfelt in bizarren Rechtsstreit
Wie das US-Portal "Raw Story" berichtet, entgleiste die Anhörung praktisch von der ersten Minute an. So erklärte die Richterin unter anderem, sie sei "nicht der Lorax" und "spreche nicht für die Bäume". Weiterhin verwies die von Joe Biden ernannte Richterin auch auf Sängerin Alanis Morissette, einen anonymen Anrufer, der offenbar ihre Absetzung gefordert hatte, und die legendäre jedoch historisch nicht belegte Geschichte von George Washington und dem gefällten Kirschbaum.
Baumfällungen werden Donald Trump zum Verhängnis - Prestige-Projekt droht zu scheitern
Hinter dem juristischen Spektakel, das sich am Donnerstag in der US-Hauptstadt abgespielt hat, steckt ein handfester Konflikt: Mehrere Denkmalschutzorganisationen haben die Regierung von Donald Trump verklagt, weil sie das East Potomac Golf Links zu einem Meisterschaftsplatz umbauen lässt. Ein zentraler Streitpunkt sind dabei gefällte Bäume auf dem Gelände. Die Kläger sehen darin einen Verstoß gegen Schutzvorschriften für das historische Areal.
Trump-Anwälte verfolgen ungewöhnliche Strategie vor Gericht
Die Gegenseite hält jedoch dagegen. So behauptet die Trump-Regierung, die entfernten Bäume seien entweder abgestorben, invasive Arten oder schlicht eine Gefahr gewesen. Ob diese Darstellung die Gerichte überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Besonders bemerkenswert ist die Verteidigungsstrategie der Trump-Anwälte: Sämtliche Einwände gegen das Projekt werden als "spekulativ" abgetan. Solange der Umbau noch läuft, seien mögliche Schäden nicht konkret genug für eine Klage. Das Kalkül dahinter ist durchsichtig: Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wäre jede Klage gegenstandslos, weil die Fakten bereits geschaffen wurden. Für die Denkmalschützer entsteht so eine klassische Zwickmühle – vorher ist es zu früh zum Klagen, nachher zu spät.
Bodensenkungen und Wasserprobleme - die Natur spielt Trump nicht in die Karten
Doch nicht nur vor Gericht türmen sich die Hindernisse für das ambitionierte Golfplatz-Projekt. Auch ganz praktische Schwierigkeiten machen dem Umbau zu schaffen. So kämpft die Baustelle am East Potomac Golf Links bereits mit Bodensenkungen und Wasserproblemen – Herausforderungen, die bei einem Gelände in unmittelbarer Nähe des Potomac River wenig überraschen dürften.
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fka/news.de/stg
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