Iran-Krieg: Druck auf Iran: USA sanktionieren türkische Bank
Trump will den Iran durch einen "Wirtschaftskrieg" isolieren. Nach einer vollmundigen Ankündigung folgen nun nach und nach Sanktionen. Dabei geraten auch Finanzinstitute ins Visier.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die USA verhängen im Rahmen des angekündigten verstärkten wirtschaftlichen Drucks auf den Iran Sanktionen gegen eine türkische Bank. Die Golden Global Bank sowie Tochterunternehmen mit Sitz in Istanbul hätten Transaktionen im Wert von mehreren Millionen US-Dollar für die iranischen Revolutionsgarden ermöglicht, hieß es in einer Mitteilung des Finanzministeriums in Washington. Zudem hätten sie den internationalen Zahlungsverkehr der iranischen Führung unterstützt.
Durch die Sanktionen werden sämtliche Vermögenswerte der genannten Personen und Unternehmen in den USA gesperrt und Geschäfte mit ihnen untersagt. Finanzinstitute müssten "auf die harte Tour" lernen, dass es die USA mit ihrer wirtschaftlichen Isolation des Irans ernst meinten, sagte US-Finanzminister Scott Bessent laut der Mitteilung.
Neue Sanktionen sollen Iran weiter isolieren
Der US-Finanzminister hatte vergangene Woche angekündigt, dass sein Land den Iran mit neuen Sanktionen wirtschaftlich noch weiter isolieren und so die Führung in Teheran in die Knie zwingen wolle. Einen konkreten Überblick über sämtliche geplante Maßnahmen gab er dabei allerdings nicht.
Sein Ministerium kündigte an, dass sogenannte Sekundärsanktionen gegen Länder und Organisationen verhängt werden könnten, die in den Wirtschaftsbereichen digitale Vermögenswerte, Technologie, Gold, Luftfahrt und Schifffahrt noch Geschäfte mit dem Iran machen. Nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump sollte der Iran durch einen "Wirtschaftskrieg" und einen "wirtschaftlichen D-Day" isoliert werden.
Die Vereinten Nationen, die USA und die Europäischen Union haben im Laufe der Jahre bereits umfangreiche Sanktionen gegen den Iran verhängt. Dementsprechend blieb zunächst unklar, inwiefern der neuerliche Druck der USA nun Bewegung in den festgefahrenen Iran-Krieg bringen soll.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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