Strategisch wichtige Anhöhe: Israel: Unterirdische Hisbollah-Basis im Südlibanon geräumt
Seit Wochen kommt es im Bereich des strategisch wichtigen Hügels immer wieder zu Kämpfen. Hisbollah-Kämpfer sollen sich dort verschanzt haben. Nun meldet Israel, seine Armee kontrolliere die Stellung.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die Kontrolle über unterirdische Stellungen der libanesischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon übernommen. Im Gebiet des strategisch wichtigen Hügels namens Ali al-Taher habe das Militär die Räumung unterirdischer Infrastruktur abgeschlossen, hieß es in der Mitteilung. Man arbeite noch an der "Neutralisierung" der Struktur, die zwei zentrale Wege umfasse. Von libanesischer Seite gibt es dafür bisher noch keine Bestätigung.
Nach israelischen Medienberichten hatten sich dort wochenlang Hisbollah-Kämpfer verschanzt. In dem Gebiet war es immer wieder zu Kämpfen gekommen.
Die Soldaten hätten "operative Kontrolle" über den Höhenzug, sowohl oberirdisch als auch unterirdisch, teilte die Armee mit. Sie hätten das Gebiet "von Terroristen befreit". Einige seien getötet worden und andere geflohen. Die Hisbollah äußerte sich zunächst nicht.
Die Anhöhen von Ali al-Taher bei Nabatija gelten wegen ihrer erhöhten Lage als strategisch wichtiger Punkt mit Blick auf weite Teile der Region. Sie sind ein umkämpftes Gebiet im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah und standen in den vergangenen Monaten im Fokus der israelischen Angriffe im Südlibanon. Das Gebiet ist seit Jahren ein wichtiger Einsatz- und Einflussraum der Hisbollah und damit ein wiederkehrender Brennpunkt im Konflikt mit Israel.
Nach Darstellung der israelischen Armee umfassen die unterirdischen Anlagen Kommandozentralen, Waffenlager, Räume für Generatoren, Schlaf- und Aufenthaltsräume, Duschen sowie eine Küche. "Damit konnten die Terroristen Kampfhandlungen organisieren und über längere Zeit unter der Erde bleiben", hieß es weiter. Das Netzwerk sei über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg aufgebaut und von der iranischen Führung finanziert und geplant worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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