Lars Klingbeil News: Klingbeil startet Rückflug nach Deutschland
Ausgerechnet zum Kabinettsbeschluss zu seiner Steuerreform steckt der Finanzminister in den USA fest, weil der Regierungsjet nicht rechtzeitig abheben kann. Dann geht es zurück - mit einer Erfahrung.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ist nach einem Zwangsstopp wegen eines Schadens an seiner Regierungsmaschine in den USA zum Rückflug nach Deutschland gestartet. Der Luftwaffen-Airbus hob mit mehrstündiger Verspätung in Greenville-Spartanburg in South Carolina ab, nachdem der ursprünglich geplante Flug am Dienstagabend deutscher Zeit verschoben werden musste. Klingbeil verpasste deswegen die Kabinettssitzung in Berlin, bei der seine Einkommensteuerreform auf den Weg gebracht wurde.
Grund der Verzögerung war wohl ein Rempler mit einer Fahrgasttreppe. An einer Flugzeugtür sei vor dem Start ein "Strukturschaden" festgestellt worden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin auf Anfrage. Dieser habe überprüft werden müssen. Dazu sei auch Bildmaterial in Deutschland von Experten ausgewertet worden. Luftwaffe und Lufthansa-Technik gaben dann grünes Licht für einen Rückflug des Ministers und seiner Delegation.
Kabinettsbeschluss "hat auch so funktioniert"
Klingbeil sagte kurz vor dem Abflug in Greenville, es sei natürlich bedauerlich, dass er im Kabinett nicht dabei sein konnte. Die Steuerreform sei für ihn eines der besonders wichtigen Projekte. "Aber ich muss einfach dann auch die Warnung der Crew und der Flugbereitschaft sehr ernst nehmen", sagte der Vizekanzler. "Ich bin allen sehr dankbar, dass sie auf die Sicherheit auch aller Mitreisenden achten."
Im Kabinett habe es dann ja auch so funktioniert, meinte er. "Alle haben zugestimmt." Und überhaupt habe jemand gesagt, dass man so etwas als Regierungsmitglied einmal durchgemacht haben müsse. "Also bin ich jetzt wohl endgültig in der Regierung angekommen."
Klingbeil hatte am Treffen der G20-Finanzminister in Asheville in North Carolina teilgenommen. Im Anschluss besuchte er ein BMW-Werk in Spartanburg in South Carolina. Die Nacht verbrachte er wegen der Verzögerung im Hotel.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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