Melania Trump: "Sie tut nichts als First Lady" - Trump-Biograf rechnet knallhart mit Melania ab
17 Millionen Dollar für Melania – jetzt explodiert der Millionen-Skandal! Trump-Biograf Michael Wolff wirft der First Lady vor, ihr Amt zum lukrativen Geschäftsmodell gemacht zu haben. Seine Abrechnung hat es in sich.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Trump-Biograf erhebt schwere Vorwürfe gegen Melania Trump
- Melania soll 17 Millionen Dollar als First Lady kassiert haben
- Michael Wolff rechnet mit Melanias Millionen-Geschäft ab
Die Rolle der First Lady gilt traditionell als ehrenamtlicher Dienst an der Öffentlichkeit – doch Melania Trump hat daraus offenbar ein höchst lukratives Geschäftsmodell entwickelt. Das zumindest behauptet der langjährige Trump-Biograf Michael Wolff, der im Podcast "Inside Trump's Head" von "The Daily Beast" schwere Vorwürfe gegen die Ehefrau des Präsidenten erhebt.
Melania Trump kassiert 17 Millionen Dollar als First Lady
Laut den im Juli veröffentlichten offiziellen Finanzoffenlegungen hat Melania Trump im vergangenen Jahr rund 17 Millionen Dollar eingenommen – durch ihren Dokumentarfilm, den Verkauf von Krypto-NFTs und ihre Autobiografie. "Das ist außergewöhnlich", kommentierte Wolff. "Unter all den außergewöhnlichen Dingen in der Trump-Regierung, unter all den Normbrüchen, steht dieser ganz vorne."
Sie sei die erste Person, die sich ein regelrechtes Geschäft rund um das Amt der First Lady aufgebaut und dabei persönlich Millionen über Millionen kassiert habe, so der Autor.
Wirbel um Melanias Einnahmen – woher stammt das ganze Geld?
Den Löwenanteil ihrer Einnahmen verdankte Melania Trump ihrem gleichnamigen Dokumentarfilm, der ihr laut den zertifizierten Offenlegungen mehr als zehn Millionen Dollar einbrachte. Eine bemerkenswerte Summe, wenn man bedenkt, dass die von dem in Ungnade gefallenen Regisseur Brett Ratner inszenierte Produktion bei Kosten von 75 Millionen Dollar weltweit lediglich rund 17 Millionen an den Kinokassen einspielte – ein veritables Verlustgeschäft also, von dem die First Lady persönlich dennoch massiv profitierte.
Weitere sechs Millionen Dollar flossen aus dem Verkauf ihrer NFT-Kollektion auf ihre Konten. Ihre Autobiografie steuerte zusätzliche 500.000 Dollar bei. Zusammengenommen ergibt sich daraus ein Jahreseinkommen, das für eine First Lady ohne historisches Vorbild ist.
"Sie tut nichts als First Lady" – Trump-Biograf fällt vernichtendes Urteil über Melania
Doch nicht nur die Einnahmen sind bemerkenswert – auch das, was Melania Trump offenbar nicht tut. "The Daily Beast" unterzog den öffentlichen Kalender der First Lady einem systematischen Vergleich mit ihren Vorgängerinnen. Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Melania absolvierte demnach rund ein Drittel weniger öffentliche Termine als Jill Biden und hielt 78 Prozent weniger Reden als Michelle Obama während deren jeweiliger Amtszeit.
Besonders auffällig: In den Monaten Juli und August war die First Lady über weite Strecken von der öffentlichen Bildfläche verschwunden. "Sie tut nichts als First Lady", fasste Wolff die Befunde zusammen. Angesichts der Millioneneinnahmen ein Kontrast, der selbst für Trump-Verhältnisse ungewöhnlich ist.
Lebt die First Lady überhaupt im Weißen Haus?
Wolff geht in seiner Kritik noch weiter: Melania Trump erfülle keine der beiden klassischen Aufgaben einer First Lady – weder verkörpere sie häusliche Vorbildlichkeit, noch setze sie sich für wohltätige Zwecke ein. "Die Sache, die sie unterstützt, sind... ihre eigenen Geschäftsinteressen", so der Biograf.
Besonders brisant ist seine Behauptung, Melania habe während der zweiten Amtszeit ihres Mannes möglicherweise keine einzige Nacht im Weißen Haus verbracht. Stattdessen habe sie sich fest in New York City niedergelassen. "Es mag First Ladies gegeben haben, die keine Zeit mit ihrem Ehemann verbringen wollen, aber aufgrund der Natur der Rolle müssen sie es. Nicht so Melania Trump", erklärte Wolff.
Dabei genieße sie als einzige Person im Trump-Umfeld völlige Unabhängigkeit – ohne die sonst geforderte bedingungslose Loyalität erbringen zu müssen.
Wolff im Rechtsstreit mit Melanias Anwälten
Die scharfe Kritik des Biografen kommt nicht aus dem Nichts: Wolff und Melania Trumps juristische Vertreter liefern sich derzeit eine gerichtliche Auseinandersetzung. Hintergrund sind öffentliche Äußerungen des Autors, in denen er die First Lady mit dem sozialen Umfeld des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein in Verbindung brachte. Der Konflikt dürfte die Einordnung seiner Vorwürfe zumindest nicht einfacher machen.
Laut "The Daily Beast" wurde das Weiße Haus um eine Stellungnahme zu den Vorwürfen gebeten. Ob eine Reaktion erfolgte, geht aus der Berichterstattung bislang nicht hervor. Die offiziellen Finanzoffenlegungen, auf die sich die Berichte stützen, wurden im Juli von Präsident Donald Trump zertifiziert eingereicht.
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sba/news.de/stg
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