Umgang mit dem Klimawandel: Grüne setzen auf mehr Bäume gegen Hitze

Eine Million neue Straßenbäume bis 2030: Die Grünen wollen Städte besser gegen Hitzewellen schützen und fordern dafür ein neues Baumgesetz sowie mehr Geld vom Bund.

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Wie wird das Wetter? Bild: Adobe Stock / by-studio

Um die Erhitzung der Städte im Klimawandel zu kontern, wollen die Grünen mindestens eine Million zusätzlicher Straßenbäume bis 2030 pflanzen. Finanziert werden soll das mit Bundesmitteln, wie aus einem Beschluss hervorgeht, den der Parteivorstand bei seiner Klausur in Berlin gefasst hat.

Von Bäumen bis zu Sonnensegeln

Ein neues Baumgesetz soll nach den Vorstellungen der Partei dafür sorgen, dass bei jeder Baustelle geprüft wird, ob dort gleich neue Bäume gepflanzt werden können. Zudem soll es Mindeststandards für die Präsenz von Bäumen und Grünflächen in Städten geben.

Der Bund solle die Modernisierung öffentlicher Einrichtungen mit klimafreundlichen Kühlanlagen fördern, verlangen die Grünen. Falls nötig sollen Klimaanlagen zum Einsatz kommen. Die Modernisierung von Wohngebäuden mit besonders hoher Hitzebelastung soll schneller gehen. In Städten sollen Trinkbrunnen, Trinkwasserspender, Nebelduschen, Vernebelungsmaschinen, Sonnensegeln und verschattete Sitzmöglichkeiten an besonders belebten und heißen Orten für Abkühlung in kommenden Hitzewellen sorgen.

Vorwürfe an die Bundesregierung

Um die Umsetzung sollen sich Hitzestäbe in Rathäusern kümmern. In Städten soll es mehr Badestellen und Badestege in Flüssen, Bächen und Seen geben. An heißen Tagen sollen Museen, klimatisierte Bibliotheken, Freibäder und andere kühle öffentliche Orte kostenfrei geöffnet werden. Daneben soll der Ausbau erneuerbarer Energien weiter gefördert werden.

Der Bundesregierung werfen die Grünen im Umgang mit der Hitze einen Totalausfall vor. "Vor unseren Augen treten die schlimmsten Prognosen ein, um uns herum antworten Regierungen in ganz Europa mit Sofortmaßnahmen und in Deutschland regieren Bräsigkeit, Realitätsverweigerung und Ignoranz."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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