Donald Trump: Trump droht Midterm-Niederlage – so will er dennoch an der Macht bleiben

Was passiert, wenn Donald Trump die Midterms verliert? Der konservative Ex-Richter Michael Luttig warnt vor einem beispiellosen Machtkampf – und nennt den 3. Januar 2027 als möglichen Tag der Entscheidung.

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US-Präsident droht bei den Midterms 2026 eine krachende Niederlage. (Foto) Suche
US-Präsident droht bei den Midterms 2026 eine krachende Niederlage. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump droht Midterm-Fiasko
  • Michael Luttig warnt vor gefährlichem Trump-Plan zur Machterhaltung
  • Der 3. Januar 2027 könnte zum entscheidenden Datum werden

Trump und der Kampf um den Kongress

Donald Trump könnte nach einer Niederlage der Republikaner bei den US-Midterms vor einer neuen Machtprobe stehen. Der konservative ehemalige Bundesrichter Michael Luttig warnt vor einem Szenario, in dem Trump und die republikanische Führung versuchen könnten, eine demokratische Mehrheit im Kongress an ihrem Amtsantritt zu hindern.

Wie "Raw Story" berichtet, bezeichnete Luttig den möglichen Konflikt als "die finale Schlacht um Amerikas Demokratie". In der aktuellen Folge des Podcasts "The Court of History"warnte er, Trump und die republikanische Kongressführung könnten die Ergebnisse der Wahl anfechten und demokratische Abgeordnete nicht in den neuen Kongress einziehen lassen.

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Trump droht bittere Klatsche bei den Midterms 2026: Demokraten wittern ihre Chance

Für Trump steht viel auf dem Spiel. Bei den Wahlen am 3. November 2026 werden beide Kammern des Kongresses neu bestimmt. Ein Machtwechsel könnte für den Präsidenten erhebliche politische Folgen haben und den Weg für Untersuchungen und parlamentarische Kontrollen seiner Regierung freimachen.

Wie angespannt die Lage bereits ist, zeigt auch ein Treffen von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner mit dem demokratischen Abgeordneten Hakeem Jeffries. Jeffries könnte bei einem demokratischen Wahlsieg zum Sprecher des Repräsentantenhauses aufsteigen.

3. Januar 2027: Der Tag der Entscheidung

Luttigs Warnung richtet sich besonders auf den Beginn des 120. Kongresses. Die Amtszeit des bisherigen Kongresses endet am 3. Januar mittags. Dann beginnt die organisatorische Phase des neuen Repräsentantenhauses. Der Clerk des Repräsentantenhauses spielt dabei eine wichtige Rolle und wird – wie andere House-Offiziere – für jeweils zwei Jahre gewählt.

Luttig befürchtet, dass die republikanische Führung versuchen könnte, die neue demokratische Mehrheit nicht anzuerkennen. Er verweist dabei auf die Möglichkeit, Wahlergebnisse unter Verweis auf angeblichen Wahlbetrug anzufechten.

Donald Trumps eigene Worte verraten den Plan

Besonders kritisch sieht Luttig die Rolle von Mike Johnson. Bereits 2025 hatte der republikanische Speaker die Vereidigung der Demokratin Adelita Grijalva um 50 Tage verzögert. Sie war ordnungsgemäß gewählt worden und wurde erst im November vereidigt.

Für Luttig ist das ein Warnsignal. Zusammen mit Trumps wiederholten Forderungen nach stärkerer Kontrolle über Wahlen ergibt sich für den konservativen Richter ein gefährliches Gesamtbild. Im Februar erklärte Trump gegenüber dem rechten Medienmacher Dan Bongino, die Republikaner müssten die Midterms "kontrollieren", um die Wahlen zu gewinnen. Luttig stufte diese Formulierung als "spektakulär" ein – und sieht darin weit mehr als bloße Wahlkampfrhetorik.

Luttigs Fazit ist entsprechend dramatisch: Die Midterms könnten zur "finalen Schlacht" um die amerikanische Demokratie werden – und der 3. Januar 2027 zum nächsten großen Machtkampf um Donald Trump.

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