Barron Trump: Iran jagt Trump-Sohn - 10 Millionen Dollar Kopfgeld auf Barron ausgesetzt

10 Millionen Dollar Kopfgeld auf Barron Trump: Irans Staatsfernsehen zeigt einen verstörenden Beitrag und stellt eine hohe Belohnung für einen tödlichen Angriff auf den Sohn von US-Präsident Donald Trump in Aussicht.

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Die Aufnahme zeigt Barron Trump mit seinem Vater Donald Trump. (Foto) Suche
Die Aufnahme zeigt Barron Trump mit seinem Vater Donald Trump. Bild: picture alliance/dpa/AP | Susan Walsh
  • Iranisches Staatsfernsehen zeigt verstörenden Beitrag über Barron Trump
  • Zehn Millionen Dollar sollen für einen Angriff auf ihn ausgelobt werden
  • Nach Melania Trump ist Barron bereits das zweite Familienmitglied im Visier iranischer Propaganda

Das iranische Staatsfernsehen hat die Bedrohungen gegen die Familie von US-Präsident Donald Trump (80) auf eine neue Stufe gehoben. Der regimetreue Sender "Channel 3" strahlte einen rund dreiminütigen Beitrag aus, in dem ein Kopfgeld von zehn Millionen US-Dollar auf dessen Sohn Barron Trump (20) ausgerufen wird.

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Iran setzt 10 Millionen Dollar Kopfgeld auf Trump-Sohn aus

Wie die "Jerusalem Post" berichtet, enthält das Propagandavideo mittels künstlicher Intelligenz erstellte Grafiken, die angebliche Aufenthaltsorte des 20-Jährigen samt konkreter Adressen darstellen. Auch sein vermeintlicher Tagesablauf wird darin nachgezeichnet. Der im Londoner Exil lebende regimekritische iranische Journalist Niyak Ghorbani machte den Clip auf der Plattform X öffentlich zugänglich. Es handelt sich bereits um die zweite direkte Drohung des Regimes gegen ein Mitglied der Trump-Familie.

Vom Uni-Weg bis zum Gaming-Account: Was das Video behauptet

Im Zentrum des Propagandaclips steht eine detaillierte Nachstellung von Barron Trumps angeblichem Alltag. Unter anderem wird sein täglicher Weg zur Universität in Washington mithilfe von KI-Bildern rekonstruiert. Der Beitrag behauptet zudem, dass sich Agenten des Secret Service als Kommilitonen tarnen würden, um den Präsidentensohn lückenlos zu schützen. "Auf dem Campus ist er niemals allein, nicht einmal für eine Sekunde", heißt es wörtlich.

Darüber hinaus werden die Namen zweier angeblicher Mitstudenten genannt – einer davon soll tatsächlich mit Barron befreundet sein. Besonders brisant: Der Sender will auch seine Online-Konten bei Xbox, Discord und FIFA identifiziert haben. "Millionen FIFA-Spieler gegen Trump warten darauf, von uns einen Preis von zehn Millionen Dollar zu erhalten", verkündet die Sprecherstimme.

Wie ernst ist die Drohung gegen Barron Trump?

Israelische Medien wie "i24News" ordnen den Beitrag allerdings nüchtern ein: Die im Video aufgestellten Behauptungen stützen sich demnach überwiegend auf inszenierte KI-Grafiken und liefern keinerlei belastbare Hinweise darauf, dass tatsächlich ein konkreter Versuch unternommen wurde, an Barron Trump heranzukommen.

Tatsächlich lebt der jüngste Sohn des Präsidenten bereits seit Langem extrem abgeschirmt. Öffentliche Auftritte sind äußerst selten, bekannte Social-Media-Profile existieren nicht. Medienberichten zufolge unternimmt Donald Trump erhebliche Anstrengungen, um seinen Sohn zu schützen. Barron soll ein weitgehend isoliertes Leben führen – eine Partnerin hatte er Berichten zufolge noch nie, und selbst ein Lächeln bekommt die Öffentlichkeit kaum zu sehen.

Melania Trump bereits zuvor im Fadenkreuz

Die Drohung gegen Barron kommt nicht aus dem Nichts. Schon zuvor hatte das iranische Regime ein Propagandavideo veröffentlicht, das sich gezielt gegen First Lady Melania Trump (56) richtete. Darin wurde behauptet, man verfüge über Informationen aus "mehreren anonymen Sicherheitsnetzwerken". Der Clip listete ihre gewohnten Aufenthaltsorte in New York auf und identifizierte ihre Leidenschaft für Mode als vermeintliche Schwachstelle – Modegeschäfte in der Metropole könnten demnach von "Freiheitskämpfern" attackiert werden.

Das Video gegen die First Lady endete mit einer unmissverständlichen Ankündigung: "Das ist erst der Anfang! Barron Trump, warte auf uns!" Diese Drohung hat das Regime nun mit dem aktuellen Kopfgeld-Video offenbar in die Tat umgesetzt.

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