Iran-Krieg: "Position der Stärke": Irans Präsident will Krieg beenden
Der iranische Präsident Massud Peseschkian spricht sich für ein Ende des Krieges aus. Er betont zugleich, dass sein Land nicht kapitulieren werde.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Fast ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn hat der iranische Präsident für ein Ende der militärischen Eskalation geworben. Früher oder später müsse der Krieg beendet werden, sagte Massud Peseschkian laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna auf einer Ärztekonferenz. "Es ist besser, ihn heute zu beenden, da wir in einer Position der Stärke und Würde sind", fuhr Peseschkian fort. Die USA seien durch den Krieg in der ganzen Welt verhasst, meinte der iranische Präsident, der auch Regierungschef ist.
Peseschkian lehnte bei seiner Rede eine Kapitulation kategorisch ab. "Wir werden uns unter keinen Umständen der Einschüchterung beugen, daran besteht keinerlei Zweifel. Bis zum letzten Atemzug werden wir ihnen gegenüberstehen und ihnen eine vernichtende Antwort geben", sagte er.
Ende Februar hatten Israel und die USA ihren Krieg gegen den Iran begonnen und das Land fast 40 Tage lang aus der Luft angegriffen. Die iranischen Streitkräfte reagierten mit massiven Raketenangriffen auf US-Ziele in der Golfregion. Eine vereinbarte Waffenruhe wurde wiederholt gebrochen, zuletzt gab es nur mehr vereinzelte gegenseitige Attacken. Eine diplomatische Lösung für ein Kriegsende gibt es weiter nicht.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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