Militärische Bündnisse: Kreise: Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan schließen Verteidigungspakt

Nach Angaben pakistanischer Sicherheitskreise schließen die drei Länder heute ein neues Verteidigungsbündnis. Worum geht es dabei?

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Inmitten weiterer kriegerischer Eskalationen in der Golfregion sollen die Atommacht Pakistan, der Nato-Staat Türkei und die reiche Golfmonarchie Saudi-Arabien nach Angaben pakistanischer Sicherheitskreise heute einen gemeinsamen Verteidigungspakt schließen. Bei einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Länder im saudi-arabischen Jeddah werde ein solches Bündnis unterzeichnet, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von mit den Angelegenheiten vertrauten Beamten in Islamabad.

Pakistans Premier Shehbaz Sharif und der mächtige Armeechef des Landes, Asim Munir, sind bereits in Saudi-Arabien. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sei am Morgen (Ortszeit) ins Königreich aufgebrochen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Pakistan und Saudi-Arabien unterhalten bereits seit September 2025 ein gemeinsames Verteidigungsabkommen. Die neuerliche Vereinbarung sei jedoch etwas anders gelagert, erfuhr die dpa aus pakistanischen Sicherheitskreisen. Während die vorangegangene Vereinbarung auf pakistanische Truppenstationierungen in Saudi-Arabien abzielte, sei der neue Pakt auf Waffenproduktion ausgerichtet. Geld aus Saudi-Arabien, Technologie aus der Türkei und pakistanische Gefechtstauglichkeit würden zusammenfließen.

Erst in der Nacht auf Freitag hatte Saudi-Arabien Verletzte nach einem Angriff der jemenitischen Huthi-Miliz im Königreich gemeldet. Man bereite sich auf weitere koordinierte Angriffe durch irakische Milizen und die Huthi vor, hieß es in übereinstimmenden Medienberichten. Beide Gruppen gelten als Verbündete des Irans.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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