Ceuta-Krise: EU-Kommission: Keine Weiterbewegung aus Ceuta nach Europa

Zehntausende Migranten sind zumindest vorübergehend in Ceuta angekommen. Die spanische Stadt liegt in Afrika und damit in der EU - aber nicht auf dem europäischen Festland.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Von der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika gibt es nach Angaben der EU-Kommission keine Weiterbewegungen in Richtung des europäischen Kontinents. Das sagte eine hochrangige Mitarbeiterin Journalisten angesichts der Vielzahl von Migranten die in den vergangenen Tagen nach Ceuta gelangt waren.

Ceuta - eingeschlossen von Marokko und dem Mittelmeer - gehört zu Spanien und damit zur Europäischen Union, aber anders als das spanische Gebiet auf dem europäischen Festland nicht zum Schengen-Raum. Innerhalb des Schengen-Raums - also auf der anderen Seite der Straße von Gibraltar - können Menschen grundsätzlich ohne Grenzkontrollen reisen.

In der Vergangenheit bat Ceutas Regionalregierung die Regierung in Madrid, unbegleitete Jugendliche angesichts überlasteter Aufnahmekapazitäten aufs europäische Festland zu holen. Aktuell ist nicht absehbar, dass spanische Behörden Menschen auf den Kontinent bringen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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