Donald Trump: Brauerei verspricht Freibier nach Tod von US-Präsident

Diese provokante Werbeaktion kommt eine Brauerei aus Wisconsin teuer zu stehen. Die Minocqua Brewing Company hatte versprochen, nach dem Tod des US-Präsidenten Freibier auszuschenken. Doch Monate nach dieser Ankündigung verliert die Brauerei nun ihre Alkohollizenz.

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Die Brauerei hatte Freibier nach dem Tod von Donald Trump versprochen. (Foto) Suche
Die Brauerei hatte Freibier nach dem Tod von Donald Trump versprochen. Bild: picture alliance:dpa:AP | Alex Brandon
  • Donald Trump bloßgestellt durch provokante Werbung
  • Brauerei verspricht Freibier nach Tod von US-Präsident
  • Minocqua Brewing Company verliert Alkohollizenz nach Freibier-Versprechen

Die Minocqua Brewing Company aus Wisconsin hat ihre Alkohollizenz verloren und der Zeitpunkt könnte brisanter kaum sein. Wie das US-Portal "The Daily Beast" berichtet, hatte die offen progressiv auftretende Brauerei erst vor wenigen Monaten für Schlagzeilen gesorgt, als sie ankündigte, am Tag von Donald Trumps Tod Freibier auszuschenken.

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Brauerei verspricht Freibier, wenn Donald Trump stirbt - und verliert Alkohollizenz

Doch die provokante Werbung hat nun augenscheinlich ein Nachspiel. Denn die Steuerbehörde von Wisconsin hat dem Betrieb aktuell die Genehmigung zum Alkoholverkauf entzogen. Inhaber Kirk Bangstad machte den Lizenzentzug auf der Substack-Seite seiner Brauerei öffentlich und kündigte umgehend Widerstand an. Offiziell begründen die Behörden den Schritt mit Regelverstößen beim Biervertrieb, doch Bangstad ist überzeugt, dass seine politische Haltung der wahre Grund für das Vorgehen ist.

Brauerei verliert Alkohollizenz aufgrund fehlender Genehmigungen und unbezahlter Steuern

Laut der Behörde liegt der Kern des Problems im Biervertrieb über Staatsgrenzen hinweg. Wie der "Milwaukee Journal Sentinel" berichtet, soll Bangstads Unternehmen Bier aus Illinois nach Wisconsin transportiert und dort verkauft haben. Dafür hätten jedoch die erforderlichen Genehmigungen gefehlt. Zudem seien die fälligen Verbrauchssteuern nicht entrichtet worden.

Brauerei versprach Freibier nach Tod von Donald Trump - und bekommt Quittung

Der Widerruf der Alkohollizenz wurde dem Brauereibesitzer per offiziellem Bescheid zugestellt. Für Bangstad sind die angeführten Verstöße allerdings nicht mehr als ein Vorwand. Er ist fest davon überzeugt, dass die eigentliche Motivation hinter dem behördlichen Vorgehen politischer Natur ist und nicht in bürokratischen Versäumnissen liegt. "Ich bin mir absolut sicher, dass sowohl Bierdistributoren ALS AUCH Republikaner mich aus diesem Staat haben wollen", schrieb der Brauereibesitzer auf Substack. Doch er kündigte an, keinesfalls kampflos aufzugeben. "Wie man sich vorstellen kann, nehme ich das nicht einfach so hin. Wir werden den Staat Wisconsin mit Zähnen und Klauen bekämpfen, und man wird mich aus meinen Schankräumen zerren müssen, bevor ich aufhöre, durstigen Progressiven Bier zu verkaufen, die uns besuchen kommen."

Brauerei verkauft progressive Biermarken im politischen Kampfgebiet

Bangstad und seine verstorbene Ehefrau Elizabeth Smith hatten die Brauerei 2016 übernommen. Nach der Corona-Pandemie richtete der Inhaber das Unternehmen bewusst als Anlaufpunkt für liberale Wisconsiner aus – mit einer offensiv progressiven Markenidentität. Auf der Webseite bewirbt die Brauerei stolz ihr "#ProgressiveBeer"-Sortiment, das nach bekannten linken Politikgrößen benannt ist: Senator Bernie Sanders, die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez oder auch Ex-Vizepräsidentin Kamala Harris zieren die Etiketten.

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