Nahost: Huthi-Miliz im Jemen droht Saudi-Arabien mit Vergeltung

Der Konflikt im Nahen Osten weitet sich aus. Nach Luftangriffen im Jemen schwört die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz Rache gegen Saudi-Arabien. Es gibt erste Berichte über Angriffe.

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Nach den Luftangriffen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen haben die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen dem benachbarten Königreich Vergeltung geschworen. Die Angriffe auf zivile Ziele würden "nicht ungestraft bleiben", zitierte die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba deren Mitteilung. Laut dem iranischen Sender Press TV folgten in der Nacht Gegenangriffe der Huthi in Saudi-Arabien. Demnach gab es unter anderem Explosionen in der Hafenstadt Yanbu. Auch die Küstenstadt Dschisan soll mit Raketen attackiert worden sein.

Die iranischen Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Als Reaktion auf den erneuten Beschuss eines unter saudi-arabischer Flagge fahrenden Schiffes im Roten Meer hatte die Saudi-Koalition zuvor nach eigenen Angaben "legitime militärische Ziele" in der jemenitischen Provinz Hudaida attackiert. Huthi-nahe Medien meldeten Angriffe in der gleichnamigen Hafenstadt Hudaida.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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