Eskalation im Iran-Krieg: Berichte: US-Militär greift Brücken im Iran an

US-Präsident Trump hatte dem Iran diese Woche mit Angriffen auf Brücken gedroht - nun gibt es iranischen Medienberichten zufolge erste Attacken auf Verbindungen im Süden des Landes.

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Iranischen Medienberichten zufolge hat das US-Militär zwei Brücken im Süden des Irans angegriffen. Bei den jüngsten US-Attacken auf die Provinz Hormusgan seien die Kahurestan- und die Gariveh-Brücke auf den Verkehrsachsen der Provinz getroffen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Provinzverwaltung. Die Straßen zwischen der Hafenstadt Bandar Abbas und den Städten Chamir und Lar sei vollständig gesperrt ebenso wie eine zweite Verbindung in der Region.

Bei dem Angriff seien zwei Menschen getötet und vier weiter verletzt worden, hieß es weiter. Es gab keine näheren Angaben zu den genauen Schäden. Laut dem regierungstreuen Sender Press TV wurden insgesamt drei Brücken bei den Angriffen getroffen.

Die Kahurestan-Brücke liegt an der Route, die die Hafenstadt Bandar Abbas mit der Stadt Schiras weiter nordwestlich verbindet und gilt laut "New York Times" als wichtige Route zwischen der Küste des Persischen Golfs und dem südlichen Landesinneren des Irans.

Davor hatte das US-Militär für die sechste Nacht in Folge den Start neuer Angriffe gegen den Iran verkündet. Diese seien am Donnerstag um 14.00 Uhr US-Ostküstenzeit (21.30 Uhr Ortszeit im Iran) aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, "die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen." US-Präsident Donald Trump hatte erst diese Woche damit gedroht, die Angriffe im Iran auf Kraftwerke und Brücken auszuweiten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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