Bündnisverteidigung: Deutschland und Frankreich verstärken Ostflanke der Nato

Neue Aufgaben für die deutsch-französische Brigade: Ihr Einsatz im Osten der Nato soll für mehr Abschreckung und Verteidigungsbereitschaft sorgen.

Erstellt von - Uhr

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / SimpLine

Die deutsch-französische Brigade soll den Schutz an der Ostflanke der Nato verstärken. Der Verband wurde dazu dem regionalen Hauptquartier des Bündnisses im polnischen Stettin (HQ MNC NE) zugeordnet, wie das Heer mitteilte. Es werde nun umfassende Schulungen, Übungen und Planungen geben, sagte dessen Inspekteur, Generalleutnant Christian Freuding, in Müllheim in Baden-Württemberg, wo der Stab des Verbandes seinen Sitz hat.

"Unter dem Multinationalen Korps Nordost wird die deutsch-französische Brigade noch direkter als bisher zur glaubwürdigen Abschreckung der Nato und - falls erforderlich - zu einer entschlossenen Verteidigung beitragen", sagte Freuding.

Der Verband erhält zudem einen Auftrag für den rückwärtigen Raum des Multinationalen Korps Nordost, das von Stettin aus geführt wird. In einem Dokument wurde dazu die grundlegende Einsatzfähigkeit der deutsch-französischen Brigade als vielseitig einsetzbare Task Force im Hinterland erklärt.

Die deutsch-französischen Brigade gehören etwa 5.500 Männer und Frauen beider Staaten an, die in sechs Kasernen auf beiden Seiten der Grenze stationiert sind. Der Verband wurde 1989 aufgestellt und gilt als ein Kernstück der militärischen Zusammenarbeit beider Staaten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

/roj/news.de

Themen:

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.