Kernkraft: Achter Castor-Behälter mit Atommüll in Ahaus angekommen

Der achte Castor-Behälter mit Atommüll aus dem rheinischen Jülich ist sicher im Zwischenlager Ahaus angekommen. Die Polizei begleitete den Transport mit einem Großaufgebot.

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Der achte von 152 Castor-Behältern mit Atommüll aus dem ehemaligen Forschungsreaktor Jülich hat das Zwischenlager in Ahaus erreicht. In der Nacht brachte ein Schwerlasttransporter einen Behälter ohne Zwischenfälle an das etwa 170 Kilometer entfernte Ziel, wie die Polizei mitteilte. Begleitet wurde der Transport erneut von Protesten. Laut Polizei nahmen in Jülich 16 Menschen an zwei Versammlungen und in Ahaus 25 Personen an einer Mahnwache teil.

Die Polizei hatte den Atommüll-Transport quer durch NRW erneut mit einem Großaufgebot aus schätzungsweise Hunderten Beamten an den Start- und Zielpunkten sowie auf der Strecke abgesichert. Bei den ersten Transporten von Atommüll aus Jülich nach Ahaus hatte die Polizei noch Autobahnabschnitte abgesperrt. Inzwischen ist das nicht mehr der Fall. Autofahrer müssen aber damit rechnen, dass der Fahrzeugkonvoi nicht überholt werden kann.

In der Summe handelt es sich bei der Verlagerung der 152 Castor-Behälter um einen der größten Atommüll-Transporte auf der Straße seit Jahrzehnten. Rund 300.000 Brennelement-Kugeln sind in den Spezialbehältern eingepackt. Die Termine, die genauen Fahrtrouten und Alternativstrecken wurden aus Sicherheitsgründen nicht vorher bekanntgegeben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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