US-Seeblockade: US-Militär greift Tanker mit Ziel iranischer Hafen an

Während seiner monatelangen Seeblockade ab Mitte April griff das US-Militär mehrfach Tanker an. Nun blockiert es wieder iranische Häfen - und greift in diesem Zuge ein Schiff an.

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Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker angegriffen, der einen iranischen Hafen im Persischen Golf ansteuern wollte. Der unbeladene Öltanker habe verschiedene Warnungen ignoriert und versucht, gegen die US-Blockade von iranischen Häfen zu verstoßen, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Das Handelsschiff war demnach in internationalen Gewässern in Richtung der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Charg unterwegs.

Man habe den Schornstein des unter der Flagge Curaçaos fahrenden Schiffes mit Raketen beschossen und es manövrierunfähig gemacht, teilte das US-Militär mit.

Das US-Militär ist seit Dienstag wieder dazu übergegangen, Schiffe, die iranische Häfen oder Küstengebiete ansteuern oder von dort wegfahren, zu blockieren. Die USA hatten während des Iran-Kriegs bereits ab Mitte April eine solche Seeblockade durchgesetzt, diese im Zuge des Rahmenabkommens mit Teheran dann aber Mitte Juni aufgehoben. Bereits während dieser früheren Seeblockade hatte das US-Militär nach eigenen Angaben neun Schiffe manövrierunfähig gemacht, die nicht kooperieren wollten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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