Iran-Krieg: Erneut Tanker vor Küste Omans angegriffen

In der Nacht kommt es am niederländischen Tanker "Stolt Magnesium" zur Explosion. Dieser und andere Angriffe auf Schiffe in der Golfregion zeigen: Auch Seeleute sind im Krieg weiter in Gefahr.

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Erneut ist ein Tanker vor der Küste des Omans angegriffen worden. Am Chemikalien- und Öltanker "Stolt Magnesium" habe sich in der Nacht eine Explosion ereignet, die von einem "nicht identifizierten externen Mittel" verursacht worden sei, teilte der Mutterkonzern Stolt-Nielsen der Reederei in den Niederlanden mit. Durch die Explosion sei im Maschinenraum ein Feuer ausgebrochen. Die Besatzung sei sicher und habe begonnen, den Brand zu löschen. Die britische Behörde UKMTO meldete, das Schiff sei von einem "unbekannten Projektil" getroffen worden.

Der 160 Meter lange Tanker war auf dem Weg nach Malaysia, als es zu dem Angriff kam. Schiffsortungsdiensten zufolge sollte der Tanker dort in etwa anderthalb Wochen eintreffen.

Am Dienstag kam es im Laufe des Tages zu mindestens einem weiteren Angriff auf Schiffe in der Region. UKMTO meldete, dass ein Tanker nahe der Straße von Hormus von einer Rakete getroffen worden sei.

Nach erneuten Angriffen des US-Militärs griff der Iran in der Meerenge in der Nacht zudem zwei Tanker mit Marschflugkörpern an. An Bord der emiratischen Schiffe wurden ein Crewmitglied getötet und acht weitere verletzt, wie das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate mitteilte. Die Tanker fuhren nach Angaben der Emirate auf der südlichen Route innerhalb der omanischen Hoheitsgewässer.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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