Robert F. Kennedy Jr.: Ahnungslos beim Thema Wrestling? US-Gesundheitsminister irritiert mit TV-Interview
Weiß Robert F. Kennedy Jr. etwa nicht, dass der Ausgang von Wrestling-Kämpfen bereits von vornherein feststeht? Ein aktuelles TV-Interview mit dem US-Gesundheitsminister lässt daran erhebliche Zweifel aufkommen.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
Suche
- Robert F. Kennedy Jr. verteidigt die Wiedereinführung des Presidential Fitness Tests an amerikanischen Schulen in einem TV-Interview
- US-Gesundheitsminister hebt dabei den Umgang von Wrestling-Kämpfern mit Niederlagen positiv hervor
- Dabei folgen die WWE-Events einem festgelegten Drehbuch
Eigentlich weiß fast jeder Amerikaner, dass Wrestling-Kämpfe hauptsächlich eine große Show sind. US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. gehört offenbar nicht dazu. Mit Aussagen in einem TV-Interview sorgte der Trump-Kollege für Irritationen.
Robert F. Kennedy Jr. irritiert mit Aussagen über Wrestling in TV-Interview
Wie "The Independent" berichtet, sprach Kennedy mit dem Sender NewsNation über die Wiedereinführung des Presidential Fitness Tests an amerikanischen Schulen und nutzte dabei ausgerechnet WWE-Wrestler als Vorbilder für den Umgang mit Niederlagen."Das Großartige an WWE, das so inspirierend ist, ist dass all diese Jungs gescheitert sind. Jeder von ihnen hat Kämpfe verloren", erklärte Kennedy. Pikant dabei: Direkt neben ihm saß Paul "Triple H" Levesque, WWE-Chief Content Officer – also genau der Mann, der festlegt, wer gewinnt und wer verliert. Er arbeitet mit Autoren an Storylines und bestimmt, welcher Wrestler als Sieger aus dem Ring geht. Lediglich die Stunts sind echt.
Kennedy philosophierte weiter über das Thema Scheitern: "Der Trick ist: Wie überredest du dich selbst, wieder aufzustehen und erneut zu kämpfen?" Die Schönheit von WWE liege darin, dass man manchmal verliere, aber auch gewinne – wer dranbleibe, werde letztlich erfolgreich sein.
Wie gut kennt sich der US-Gesundheitsminister beim Thema WWE wirklich aus?
Levesque machte Kennedy jedoch nicht auf seinen Fehler aufmerksam, sondern lobte stattdessen die Politik der US-Regierung und sprach sich ebenfalls für den Fitnesstest an amerikanischen Schulen aus. Er sagte außerdem: "Wir belohnen Einsatz, nicht nur den größten Erfolg. Es ist unglaublich wichtig, Kindern beizubringen, diejenigen zu unterstützen, die es nicht schaffen ... Man mobbt sie nicht, man macht sich nicht über sie lustig."
Auf eine Anfrage des "Independent" zu seinen seltsamen Interview-Aussagen hat der US-Gesundheitsminister bislang nicht reagiert.
Auch diese News aus den USA könnten Sie interessieren:
- Wirbel um neues Video - verliert der US-Präsident hier das Gleichgewicht?
- US-Präsident schimpft über Parteifreunde nach Abstimmungs-Pleite
- Journalist spricht über "sehr seltsames" Telefonat mit dem US-Präsidenten
- Machtwechsel schon vorbereitet? Stratege nennt möglichen Nachfolger
- "Das ist Misshandlung älterer Menschen" - großer Wirbel um neues Schlaf-Video
gom/bua/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.