Donald Trump: Kollaps nur eine Frage der Zeit - Experte prophezeit düstere Zukunft

Die Weltwirtschaft hängt am seidenen Faden und der US-Präsident hantiert, als gäbe es kein Morgen. Ein Pulitzer-Preisträger warnt nun vor dem völligen Kollaps durch Donald Trumps Handelskrieg, seine Iran-Krise und einen Börsen-Hammer.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump (Foto) steuert die Weltwirtschaft auf einen Kollaps zu, erklärt ein Experte. (Foto) Suche
Donald Trump (Foto) steuert die Weltwirtschaft auf einen Kollaps zu, erklärt ein Experte. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Martial Trezzini
  • Donald Trump steuert auf eine Katastrophe zu
  • Donald Trumps Zölle und Iran-Krieg treiben Wirtschaft in die Enge
  • Mitten im Trump-Wirbel: Börsen-Absturz nur eine Frage der Zeit

Ein renommierter Ökonom schlägt Alarm: Die Weltwirtschaft steht kurz vor dem Abgrund. Liaquat Ahamed, mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneter Autor und früherer Investmentleiter der Weltbank, warnt vor einem drohenden globalen Zusammenbruch. Donald Trump, der sich jüngst mit einer fragwürdigen Nachricht zu einer vermeintlich fremden Frau blamierte, ist daran nicht unschuldig.

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Donald Trump steuert auf eine Katastrophe zu

Die prekäre Lage sei eine direkte Folge von US-Präsident Donald Trumps aggressiver Handelspolitik und dem eskalierenden Konflikt mit Iran, so der Wirtschaftsexperte. Ahameds zentrale These lautet: Nur die gigantischen Investitionen von Technologiekonzernen verhindern derzeit die Katastrophe. In einem aktuellen Podcast des "Legal AF Networks" erklärte Ahamed, dass Tech-Firmen weltweit Billionen in den Aufbau von Rechenzentren stecken.

  • "Die Technologieunternehmen geben Billionen von Dollar aus, um diese Datenzentren zu bauen, und das erhält im Wesentlichen die Weltwirtschaft aufrecht", sagte er.
  • Ohne diese massiven Ausgaben würde sich die Wirtschaft an einem "dunklen Ort" befinden.

Donald Trumps Zölle und Iran-Krieg treiben Wirtschaft in die Enge

Ahamed führt die kritische Situation auf eine gefährliche Kombination zurück. Trumps einseitige Entscheidung, Strafzölle gegen amerikanische Handelspartner zu verhängen, schwächte die globale Wirtschaft bereits erheblich. Der Handelskrieg hatte die wirtschaftlichen Fundamente untergraben, noch bevor die Spannungen mit Teheran militärisch eskalierten.

Als das iranische Regime dann die strategisch bedeutsame Straße von Hormus sperrte, verschärfte sich die Lage dramatisch. Diese Wasserstraße ist eine der wichtigsten Transportrouten für globalen Energiehandel. Die Blockade brachte die Weltwirtschaft an den Rand eines vollständigen Zusammenbruchs, betonte der Ökonom. Nur das massive finanzielle Engagement der Technologiebranche verhinderte nach Ahameds Einschätzung das Schlimmste.

Mitten im Trump-Wirbel: Börsen-Absturz nur eine Frage der Zeit

Dazu kommt: Der Wirtschaftsexperte zieht alarmierende Parallelen zu vergangenen Finanzkrisen. Der Wert der US-Aktienmärkte übersteigt mittlerweile das Doppelte des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts. Solche Bewertungsniveaus erinnern stark an die Situation während der Dotcom-Blase, die Anfang der 2000er Jahre platzte.

Diese extreme Überbewertung erfolgt ausgerechnet in einer Phase, in der zusätzliche Belastungen die Wirtschaft schwächen. Die Kombination aus aufgeblähten Börsenbewertungen, geopolitischen Spannungen und Handelskonflikten schafft ein gefährliches Umfeld. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann der nächste Absturz erfolgt, so die düstere Einschätzung des früheren Weltbank-Managers.

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