Magdeburg: FDP-Fraktionschef schließt Kooperation mit Linken aus

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Andreas Silbersack zieht eine klare Linie: Mit den Linken will er nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nichts zu tun haben. Was hinter seiner Absage steckt.

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FDP-Fraktionschef Andreas Silbersack hat eine Zusammenarbeit mit den Linken nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ausgeschlossen. Er könne sich "niemals eine Tolerierung oder eine Kooperation mit den Linken vorstellen", sagte Silbersack in Magdeburg.

Der FDP-Politiker betonte mit Blick auf die Vergangenheit der Linken, er sei in der DDR groß geworden. Sachsen-Anhalt sei 1989 baulich und auch gesellschaftlich in einem schlechten Zustand gewesen. So etwas wolle er nicht wiederhaben, so Silbersack.

Mit Blick auf die kürzlich gemeinsam mit den Linken verabschiedete Parlamentsreform sagte der FDP-Fraktionschef, da sei es vor allem um den Geschäftsbetrieb gegangen. Es sei aber etwas anderes, wenn man grundsätzlich fünf Jahre zusammenarbeiten wolle.

Die Landtagswahl findet am 6. September statt. In Umfragen führt die AfD deutlich mit Werten um 40 Prozent, sie strebt eine Alleinregierung an. Möglicherweise könnten CDU, SPD und FDP nach der Wahl die Landesregierung nur dann weiter stellen, wenn sie mit der Linken punktuell kooperieren sollten.

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