Pete Hegseth: Trump-Kriegsminister blamiert nach Fehlentscheidung - Virus-Alarm stoppt US-Armee
Nur wenige Wochen nachdem Donald Trumps Verteidigungsminister Pete Hegseth einen seiner Ansicht nach "absurden" Befehl für Soldaten abgeschafft hatte, zeigen sich jetzt die dramatischen Folgen. Die Luftwaffe ordnet das genaue Gegenteil an.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Neuer Wirbel um Pete Hegseth nach Rauswurf-Spekulationen
- Pete Hegseth schafft "absurde" Grippeimpfung ab
- Fatale Fehlentscheidung: Luftwaffe hebt Hegseth-Befehl sofort wieder auf
An der Lackland Air Force Base im texanischen San Antonio sind mehr als 150 Rekruten während ihrer Ausbildung an Grippe erkrankt. Wie die "New York Times" und ABC News berichten, beläuft sich die Zahl der Betroffenen auf mindestens 159 Auszubildende. Der Influenza-Ausbruch ereignete sich nur wenige Wochen nachdem US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, im Trump-Jargon auch als Kriegsminister bezeichnet, die verpflichtende Grippeimpfung für Angehörige des Militärs abgeschafft hatte. Besonders pikant: Bereits zuletzt gab es nach einer Fehlentscheidung Gerüchte über eine mögliche Entlassung von Hegseth.
Zuletzt verstarb zudem ein Militärauszubildender nach einem "medizinischen Notfall". Ob sein Tod in Verbindung mit dem Grippe-Ausbruch steht, ist derzeit nicht geklärt. Die Todesursache wird gegenwärtig untersucht, wie aus einer Pressemitteilung der Air Force hervorgeht.
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Pete Hegseth schafft "absurde" Grippeimpfung ab
Die Lackland Air Force Base befindet sich innerhalb der Joint Base San Antonio, einer Militäranlage mit rund 70.000 Angehörigen, die manchmal als Military City bezeichnet wird. Die Rekruten leben dort in Gemeinschaftsunterkünften, nehmen gemeinsam Mahlzeiten ein und schlafen in Schlafsälen. Solche Unterbringungsformen gelten als besonders anfällig für die Verbreitung von Krankheiten, die über die Luft übertragen werden.
- Im April hatte Hegseth die Entscheidung getroffen, die Grippeimpfung für Militärangehörige freiwillig zu machen. Als Begründung führte er die körperliche Autonomie der Soldaten an.
- In einem Video in den sozialen Medien erklärte der Verteidigungsminister: "Wir nutzen diesen Moment, um absurde, übergriffige Mandate zu verwerfen, die nur unsere Kampffähigkeiten schwächen." Die allgemeine Grippeimpfung und die damit verbundene Verpflichtung gehörten dazu.
- Hegseth betonte: "Ihr Körper, Ihr Glaube und Ihre Überzeugungen sind nicht verhandelbar." Mit dieser Aussage unterstrich er seine Position, dass persönliche Entscheidungen der Soldaten Vorrang haben sollten.
Die Aufhebung der Impfpflicht stellte einen deutlichen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik des Militärs dar.
Fatale Fehlentscheidung: Luftwaffe hebt Hegseth-Befehl sofort wieder auf
Nachdem die Grippeimpfung zur freiwilligen Entscheidung wurde, entschieden sich lediglich rund 40 Prozent der Rekruten für eine Immunisierung. Dies teilten Offizielle der Air Force der "New York Times" mit. Die besonderen Bedingungen auf dem Stützpunkt verschärfen die Situation zusätzlich. Die Rekruten teilen sich Schlafsäle, verbringen ihre Zeit in engen Gemeinschaftsräumen und essen gemeinsam. Diese Art der Unterbringung ist bekannt dafür, die Übertragung von Atemwegserkrankungen zu begünstigen. Die Hegseth-Anordnung wurde so zu einer Fehlentscheidung mit dramatischen Folgen.
Als Reaktion auf den Ausbruch haben Verantwortliche der Air Force mittlerweile angeordnet, dass sich die Rekruten in Lackland gegen Grippe impfen lassen müssen. Die Impfungen sind Teil der Bemühungen, die weitere Ausbreitung der Krankheit einzudämmen, wie die "New York Times" berichtete.
Die Luftwaffe hat den Hegseth-Befehl damit (zumindest vorerst) wieder aufgehoben.
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rut/news.de/stg
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