Berlin: Studie zu Gewalt an Berliner Schulen – Ergebnisse liegen vor

Wie oft kommt es in Berliner Schulen zu Gewalt und Mobbing? Eine großangelegte Studie soll das Thema beleuchten und Hinweise geben, welche Konsequenzen das haben muss.

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Wie verbreitet Gewalt, Mobbing, Bedrohungen und Diskriminierungen an Berliner Schulen sind, beleuchtet eine neue Studie. Deren Ergebnisse sollen am Montag vorgestellt werden, wie die Berliner Senatsverwaltung für Bildung ankündigte.

Die Debatte darüber werde seit Jahren intensiv geführt, belastbare Erkenntnisse über Ursachen, Ausmaß und Erscheinungsformen fehlten bislang jedoch. "Mit dem Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer legt Berlin nun als erstes Bundesland eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung zu Konflikten und Gewalt an Schulen vor", teilte die Bildungsverwaltung mit.

"Die Studie schafft erstmals eine fundierte Grundlage, um Ursachen und Herausforderungen sichtbar zu machen, Entwicklungen einzuordnen und den weiteren Handlungsbedarf zu bestimmen."

Bildungssenatorin präsentiert Ergebnisse

Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) will die Ergebnisse gemeinsam mit den Professoren Ullrich Bauer von der Universität Bielefeld und Marc Grimm von der Universität Wuppertal sowie Steffen de Sombre vom Institut für Demoskopie Allensbach präsentieren.

Für die Studie wurden unter anderem Berliner Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte befragt. Als ein Ziel der Untersuchung hatte die Bildungsverwaltung angegeben, ein vertieftes Verständnis darüber gewinnen zu wollen, wo und aus welchen Gründen Konflikte im Schulalltag entstehen. Als weiteres Ziel nannte sie, herauszufinden, wie Schulen in der Prävention und Bearbeitung dieser Situationen wirksam unterstützt werden könnten.

"An Berliner Schulen kommt es unter Schülern immer wieder zu Streit, Gewalt und Mobbing", hieß es in einem Informationsschreiben an Schülerinnen und Schüler, das zu Beginn der Befragungen im vergangenen Herbst verschickt wurde. "Wir wollen dazu beitragen, dass alle ohne Angst in die Schule gehen können."

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

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