Donald Trump: Trumps Ballsaal-Lüge aufgeflogen - diese Enthüllung sprengt komplett den Rahmen

Trumps Ballsaal-Projekt im Weißen Haus kostet offenbar 200 Millionen Dollar mehr als angekündigt – und ein Viertel der Gesamtsumme soll aus der Staatskasse kommen, obwohl der Präsident eine rein private Finanzierung versprochen hatte.

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Donald Trump wollte einen repräsentativen Ballsaal für das Weiße Haus – doch die Kosten für das Prestigeprojekt steigen offenbar immer weiter. (Foto) Suche
Donald Trump wollte einen repräsentativen Ballsaal für das Weiße Haus – doch die Kosten für das Prestigeprojekt steigen offenbar immer weiter. Bild: picture alliance/dpa/dpa-Pool | Michael Kappeler
  • Interne Unterlagen beziffern Trumps Ballsaal-Projekt auf rund 600 Millionen Dollar
  • Behörden des Weißen Hauses und der Secret Service sollen Millionen aus dem Staatshaushalt beisteuern
  • Die Kosten haben sich seit der ersten Ankündigung offenbar verdreifacht – Kritik wächst

Die Renovierung des Ostflügels im Weißen Haus wird offenbar deutlich teurer als bisher kommuniziert. Laut einem Bericht der "Washington Post" beziffert eine interne Kostenschätzung des Bauunternehmens Clark Construction das Projekt auf insgesamt 600 Millionen Dollar – nicht auf die öffentlich genannten 400 Millionen.

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Donald Trumps Ballsaal wird zum 600-Millionen-Dollar-Projekt: US-Steuerzahler sollen mitzahlen

Besonders brisant: Ein erheblicher Teil der Summe soll aus Steuergeldern fließen. Dem Bericht zufolge werden das Militärbüro des Weißen Hauses und der Secret Service voraussichtlich rund 150 Millionen Dollar zum Projekt beisteuern. Beide Behörden finanzieren sich aus dem Staatshaushalt. Das Weiße Haus betont hingegen weiterhin, dass Trump und private Spender etwa 400 Millionen Dollar aufbringen würden.

Von 200 auf 600 Millionen: Trumps Ballsaal-Kosten haben sich verdreifacht

Die Kostenentwicklung des Projekts liest sich wie eine Treppe nach oben. Bei der Ankündigung im vergangenen Juli sprach das Weiße Haus noch von einem Bauvorhaben im Wert von etwa 200 Millionen Dollar, das Trump und "patriotische Spender" vollständig privat finanzieren würden.

Anfang Mai verteidigte der Präsident den Anstieg auf 400 Millionen Dollar auf Truth Social: "Der einzige Grund für die Kostenänderung ist, dass das Projekt nach gründlichen Untersuchungen etwa doppelt so groß und von deutlich höherer Qualität ist als der ursprüngliche Vorschlag."

Die im März erstellte Kalkulation von Clark Construction zeigt nun jedoch ein noch größeres Preisschild.

Zwei Drittel der Wähler sind gegen Trumps Steuerfinanzierung

Die Amerikaner zeigen sich wenig begeistert von der Idee, das Ballsaal-Projekt mitzufinanzieren. Eine Umfrage von "Daily Mail" und JL Partners aus dem Mai ergab, dass 65 Prozent der Befragten eine Beteiligung der Steuerzahler ablehnen. Insgesamt standen 53 Prozent aller Wähler dem gesamten Vorhaben kritisch gegenüber – während immerhin 60 Prozent der Republikaner das Projekt unterstützten.

Streit im Kongress um Millionen für Sicherheitsmaßnahmen

Im Kongress scheiterte ein Versuch, eine Milliarde Dollar für Sicherheitsmaßnahmen rund um das Bauvorhaben in das kürzlich verabschiedete Einwanderungsgesetz einzufügen. Der Passus wurde vor der Abstimmung im Senat gestrichen. Parallel laufen Gerichtsverfahren: Ein Berufungsgericht erlaubte die Fortsetzung der Bauarbeiten, eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

Trump plant Bunker und Schutzräume: Seine Rechtfertigung lässt aufhorchen

Befürworter des Projekts argumentieren mit der Sicherheit des Präsidenten. Laut Trump sollen die Renovierungsarbeiten Bunkeranlagen, medizinische Einrichtungen, militärische Strukturen und weitere Schutzmaßnahmen umfassen. Ein Sprecher des Weißen Hauses bezeichnete das Modernisierungsprojekt als "untrennbar verbunden mit der Sicherheit des Präsidenten, des Geländes und bestimmter Sicherheitsinfrastruktur".

Nach einem dritten Attentatsversuch auf Trump beim Dinner der White House Correspondents im April erhöhten republikanische Abgeordnete den Druck, öffentliche Gelder bereitzustellen und die Bauarbeiten zu beschleunigen.

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