Rückschlag für Donald Trump: US-Atombomber zerschellt in der Wüste - 8 Tote
Es ist ein Rückschlag für Donald Trump und die US-Armee. Beim Absturz eines B-52-Bombers unmittelbar nach dem Start von der Edwards Air Force Base sterben alle acht Insassen. Der Langstreckenbomber sollte ein neues Radarsystem testen.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Schock für Donald Trump: US-Bomber zerschellt nach dem Start
- Trump-Bomber sollte neues Radarsystem testen
- Erinnerung an Katastrophe: US-Atombomber stürzt ab
Bei einem tragischen Flugzeugunglück auf einem kalifornischen Militärstützpunkt sind acht Menschen ums Leben gekommen. Ein strategischer Langstreckenbomber des Typs B-52 verunglückte direkt im Anschluss an seinen Start von der Edwards Air Force Base. Sie können sowohl konventionelle Sprengköpfe als auch Atombomben abwerfen. Niemand an Bord überlebte das Unglück. Es ist ein Schock für Donald Trump und die US-Armee.
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Schock für Donald Trump: US-Bomber zerschellt nach dem Start
Aufnahmen aus der Luft dokumentierten das erschreckende Ausmaß der Zerstörung. Etwa 160 Kilometer nördlich von Los Angeles erstreckte sich am Wüstenboden eine völlig verbrannte Fläche, deren Ausmaße einem Fußballfeld gleichkamen. Von der abgestürzten Maschine waren keinerlei Überreste zu sehen. Die Bilder zeigten lediglich eine geschwärzte Stelle im Sand der Mojave-Wüste. Größere Wrackteile konnten auf den Luftbildern nicht ausgemacht werden. Das gesamte Flugzeug war offenbar vollständig ausgebrannt.
Sofort nach dem Niedergang erreichten Rettungsmannschaften den Ort des Geschehens. Die Edwards Air Force Base liegt etwas mehr als 100 Kilometer von der Metropole Los Angeles entfernt mitten im Wüstengebiet. Der militärische Komplex wird vom US-Militär vorrangig als Versuchsgelände genutzt und war Schauplatz zahlreicher Tests - darunter Erprobungen von Tarnkappentechnologie und Überschallflugzeugen.
Trump-Bomber sollte neuer Radarsystem testen
Bei einer Pressekonferenz äußerte sich Colonel James Hayes zu dem verheerenden Vorfall. Er bezeichnete das Unglück als "eine schreckliche Tragödie, bei der wir acht großartige Amerikaner verloren haben". Die Angehörigen der Verstorbenen würden gegenwärtig informiert, erst anschließend könnten detailliertere Angaben zu den Todesopfern gemacht werden.
Der Flug diente nach Hayes' Darstellung der Erprobung eines neuen Radarsystems. Nach dem Start sei die Maschine sofort wieder abgestürzt und in Brand geraten. Über die Unglücksursache könne derzeit nichts gesagt werden.
"Derzeit haben wir keinerlei Hinweise darauf, was die Ursache dafür war", erklärte der Colonel. Eine Untersuchungskommission wurde mit der Aufklärung des Vorfalls beauftragt. Erst nach Abschluss dieser Ermittlungen werde man entscheiden, welche Erkenntnisse öffentlich kommuniziert werden können. Wie Boeing mitteilte, befanden sich zwei Beschäftigte des Luftfahrtkonzerns unter den Todesopfern. Die B-52 Stratofortress stammt aus der Produktion des US-Konzerns. Die weiteren sechs Verstorbenen gehörten vermutlich zur militärischen Besatzung.
Erinnerung an Katastrophe: US-Atombomber stürzt ab
Die B-52 Stratofortress - übersetzt etwa "Festung in der Stratosphäre" - bildet seit mehr als 60 Jahren das Fundament der amerikanischen Bomberflotte. Diese Langstreckenbomber des Herstellers Boeing werden primär zur atomaren Abschreckung eingesetzt. Zuletzt kamen die Maschinen wiederholt im Iran-Krieg zum Einsatz, unter anderem wegen ihrer Fähigkeit, besonders massige und bunkerbrechende Bomben zu transportieren.
Bereits in der Vergangenheit ereigneten sich mehrere schwerwiegende Zwischenfälle mit diesem Flugzeugtyp.
- Im Jahr 2016 verunglückte eine B-52 auf der Pazifikinsel Guam, als die Besatzung den Start bei hohem Tempo abbrach - die Maschine verließ die Rollbahn und fing Feuer. Eine von sieben Personen erlitt leichte Verletzungen.
- Weitaus dramatischer verlief ein Vorfall im Jahr 1966, als ein solcher Bomber über Spanien mit einem Tankflugzeug zusammenstieß. Beide Flugzeuge stürzten nahe der Ortschaft Palomares ab.
- Die Nuklearwaffen an Bord detonierten zwar nicht, zwei setzten jedoch beim Aufprall radioaktives Plutonium frei. Sieben von insgesamt elf Besatzungsmitgliedern verloren damals ihr Leben.
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rut/news.de/stg
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