Wladimir Putin: Er hat kein Geschenk - Kremlchef brüskiert Donald Trump am Geburtstag
Einem Bericht zufolge hat Wladimir Putin Donald Trump am Telefon persönlich zum 80. Geburtstag gratuliert. Auf ein Geschenk verzichtete der Kremlchef allerdings. Dafür plauderte Russlands Präsident danach ein pikantes Geheimnis aus.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Wladimir Putin ruft Donald Trump zum Geburtstag an
- Donald Trump brüskiert - kein Geburtstagsgeschenk aus Moskau
- Kreml lüftet Trump-Geheimnis nach Telefonat mit Wladimir Putin
- Trump dankt Putin für Hilfe bei Iran-Abkommen
Der russische Präsident Wladimir Putin griff einem Bericht zufolge zum Telefon, um seinem amerikanischen Amtskollegen Donald Trump zu dessen 80. Geburtstag zu gratulieren. Das Gespräch zwischen den beiden Staatsoberhäuptern zog sich über 55 Minuten hin und ging weit über bloße Glückwünsche hinaus.
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Wladimir Putin ruft Donald Trump zum Geburtstag an
Juri Uschakow, Präsidentenberater im Kreml, kommentierte das Telefonat in einer offiziellen Stellungnahme. Er betonte, dass Donald Trump nicht nur freundliche Worte und gute Wünsche erhalten habe. Stattdessen hätten die beiden Präsidenten zentrale Fragen der aktuellen internationalen Lage erörtert, ebenso wie die Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten.
Uschakow hob hervor, dass das Gespräch einen informellen Charakter hatte und nicht ohne humorvolle Elemente ablief. Zudem wurden mögliche künftige Kontakte zwischen Vertretern beider Seiten thematisiert, wie der Kreml-Vertreter mitteilte.
Donald Trump brüskiert - kein Geburtstagsgeschenk aus Moskau
Der Kreml bestätigte, dass Putin dem amerikanischen Präsidenten kein materielles Geschenk zum runden Geburtstag zukommen ließ. Uschakow stellte jedoch klar, dass die Glückwünsche herzlich ausgefallen seien und die Beziehung zwischen beiden Staatschefs widerspiegelten. In britischen Boulevardmedien wird dennoch geurteilt, Donald Trump sei von Wladimir Putin damit brüskiert worden, so unter anderem beim "Daily Star".
Kreml lüftet Trump-Geheimnis nach Telefonat mit Wladimir Putin
Uschakow verriet in seiner Stellungnahme zudem ein Detail, das er als Geheimnis bezeichnete: Trump sei nicht gänzlich begeistert von der Zahl 80. Der Kreml-Vertreter begründete dies damit, dass der US-Präsident "voller Energie und Tatendrang" stecke. Diese Anekdote unterstreicht den persönlichen Charakter des Austauschs zwischen den beiden Staatsoberhäuptern.
Trump dankt Putin für Hilfe bei Iran-Abkommen
Während des Telefonats kamen die beiden Staatschefs auch auf den kürzlich vereinbarten Rahmen für ein Abkommen mit dem Iran zu sprechen. Trump zeigte sich nach Angaben des Kremls dankbar für Putins Mitwirkung in dieser Angelegenheit - unabhängig überprüfen lässt sich das nicht.
Von dort aus wechselte das Gespräch zu weiteren Fragen der Weltpolitik. Insbesondere der anhaltende Konflikt in der Ukraine rückte in den Fokus der Diskussion zwischen den beiden Präsidenten. Putin nutzte das Telefonat für deutliche Äußerungen zum Ukraine-Konflikt. Der russische Präsident ließ ausrichten, dass Angriffe des Kiewer Regimes auf zivile Infrastruktur Russlands die für die Ukraine kritische Situation auf dem Schlachtfeld nicht verändern könnten.
Putin und Trump vereinbaren Zusammenarbeit laut Kreml
Das Telefonat endete mit einer konkreten Absprache für die weitere diplomatische Zusammenarbeit. Die beiden Präsidenten einigten sich darauf, dass amerikanische Sondergesandte zeitnah nach Russland reisen werden. Dabei handelt es sich um Steve Witkoff und Jared Kushner, die derzeit intensiv in die Iran-Angelegenheiten involviert sind. Beide sollen in absehbarer Zeit erneut nach Moskau kommen, wie aus der Kreml-Stellungnahme hervorgeht.
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rut/news.de/stg