Krieg in Nahost: Libanon: Israel setzt Luftangriffe im Süden fort
Das Rahmenabkommen der USA mit dem Iran gibt etwas Hoffnung auf eine Deeskalation in Nahost. Im südlichen Libanon kommt es nach dortigen Angaben dennoch zu weiteren Angriffen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die israelische Armee hat ihre Angriffe im südlichen Libanon nach dortigen Angaben trotz des verkündeten Rahmenabkommens im Iran-Krieg vorerst fortgesetzt. Israel habe unter anderem die Umgebung der Stadt Nabatija angegriffen, berichtete die Staatsagentur NNA am Morgen. Bei einem Drohnenangriff habe es mehrere Verletzte gegeben.
Augenzeugen berichteten ebenfalls von neuen israelischen Angriffen im Raum der strategisch wichtigen Stadt. Libanesische Sicherheitskreise berichteten von Angriffen im Südlibanon mit Artillerie und Drohnen durch die Nacht und bis in die Morgenstunden mit einer vorübergehenden Pause. Der Beschuss und die Drohnenangriffe gingen demnach am Morgen aber weiter.
Israel: Drohne aus dem Libanon abgefangen
Von Israel gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Israels Armee berichtete aber von neuen Angriffen in der Nacht auf israelisches Gebiet. Die Flugabwehr habe eine aus dem Libanon kommende Drohne abgefangen, teilte die Armee mit.
Auch die Hisbollah beanspruchte neue Angriffe für sich. Sie habe unter anderem israelische Soldaten im südlichen Libanon angegriffen, etwa in der Nähe der wichtigen Burg Beaufort, und einen Artillerieposten.
Angst vor weiteren Angriffen im Libanon
Trotz der Ankündigung zum Iran-Krieg befürchteten viele Libanesen, die vor Angriffen flohen, weitere Bombardierungen. "Wir hören immer noch von israelischem Beschuss in unserer Gegend", sagte ein Mann namens Ali, der aus der Nähe der Küstenstadt Tyrus stammt.
Die von der Hisbollah betriebene Zivilschutzorganisation warnte Anwohner, nicht voreilig in ihre Häuser zurückzukehren. Anwohner sollten auch keine verdächtigen Objekte anfassen und keine beschädigten Häuser betreten, weil diese einstürzen könnten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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