Proteste: Polizei kesselt gewaltbereite Demonstranten in Genf ein
Während Tausende friedlich demonstrieren, sorgt eine kleine Gruppe für Sachschäden. Die Polizei setzt Tränengas und Wasserwerfer ein – und greift am Abend durch.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach einer teils ausgearteten Demonstration gegen den bevorstehenden G7-Gipfel in Frankreich hat die Polizei in Genf einen harten Kern von gewaltbereiten Demonstranten eingekesselt. Von mehreren Hundert Personen würden die Personalien festgestellt und einige womöglich für eine strafrechtliche Verfolgung festgenommen, sagte der Sprecher einer zuständigen örtlichen Behörde, Laurent Paoliello, dem Sender RTS.
Nach seinen Angaben hielten sich die Sachschäden in Grenzen. Er lobte den Einsatz der Polizei. Es sei niemand verletzt worden.
Chaoten hatten den Protestmarsch von Tausenden friedlichen Demonstranten mit ihren Gewaltaktionen überschattet. Sie rissen Pflastersteine aus dem Boden und schmissen zahlreiche Schaufenster ein. Die Polizei setzte Tränengas und am Abend auch Wasserwerfer ein.
Nach Angaben der Polizei waren 20.000 Menschen auf der Straße, die Organisatoren sprachen von 60.000. Sie wollten mit dem Marsch gegen das Treffen der Staats- und Regierungschefs der G7-Länder protestieren, das am Montag im nahegelegenen Évian auf der französischen Seite des Genfersees beginnt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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